Sensation in Sibirien: Forscher hoffen auf Mammut-Blutprobe
Aktualisiert

Sensation in SibirienForscher hoffen auf Mammut-Blutprobe

In Sibirien ist ein Wollhaarmammut gefunden worden, das trotz 39'000 Jahren im Eis noch Haare trägt. Forscher hoffen, dem Urtier erstmals eine brauchbare Blutprobe entnehmen zu können.

von
mvu

(Video: Reuters)

Trotz seinem rund 39'000-jährigen Dornröschenschlaf im Eis ist Mammut Yuka erstaunlich gut erhalten. Im Mai haben Forscher die schrumpelige und hier und da mit schütterem Haar bedeckte Wollhaarmammutdame in Sibirien entdeckt.

Es war ein Ausnahmefund: Aufgrund der guten Konservierung ist es möglich, Blutproben zu entnehmen und eventuell herauszufinden, warum die Ur-Elefanten aussterben mussten. Forscher erhoffen sich Rückschlüsse auf die menschliche Rasse, die schliesslich auch irgendwann vom Aussterben bedroht sein könnte.

Yukas Überreste wurden am Dienstag nach Japan verfrachtet, wo sie in der Nähe von Tokio der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

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