Aktualisiert 30.05.2009 10:02

Verdrehung von Tatsachen

Forscher kritisieren Ahmadinedschad

Eine iranische Forschungsgruppe hat Präsident Mahmud Ahmadinedschad wegen dessen Atompolitik kritisiert. Der Staatschef habe dem Iran mit seiner unbeugsamen Haltung Schaden zugefügt.

Um seine Chancen bei der Präsidentenwahl am 12. Juni zu verbessern, verdrehe Ahmadinedschad Tatsachen, erklärte das Zentrum für strategische Forschung unter Leitung des ehemaligen Atom-Unterhändlers Hassan Rowhani am Samstag. Der Präsident hatte ein von seinem Vorgänger 2003 geschlossenes Abkommen zur Aussetzung der Urananreicherung als beschämend bezeichnet.

Mit seiner eigenen Politik habe Ahmadinedschad jedoch UN-Sanktionen heraufbeschworen, die dem Land geschadet hätten, erklärte das Forschungszentrum. Der Amtsinhaber tritt bei der Wahl gegen drei Gegenkandidaten an, die den Reformkräften zugerechnet werden. (dapd)

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