Aktualisiert 01.09.2016 13:54

Sonnenschutz

Forscher raten allen Frauen zu Burkinis

Das Für und Wider von Burkinis wird heftig diskutiert. Dermatologen giessen nun neues Öl ins Feuer. Laut ihnen ist das Kleidungsstück der ideale Sonnenschutz.

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Weil sie ihn als Zeichen mangelnder Bereitschaft zur Integration werten, ist der Burkini vielen Politikern ein Dorn im Auge. Ganz anders sehen das Dermatologen: Sie empfehlen ihn als Sonnenschutz.

Weil sie ihn als Zeichen mangelnder Bereitschaft zur Integration werten, ist der Burkini vielen Politikern ein Dorn im Auge. Ganz anders sehen das Dermatologen: Sie empfehlen ihn als Sonnenschutz.

iStock/Nullplus
Tatsächlich kann ein Bad in der Sonne schmerzhaft enden - und zwar dann, wenn man es mit dem Sünnele übertreibt oder man keine Vorkehrungen getroffen hat. In der Bildstrecke erfahren Sie, was der Sonnenbrand mit der Haut anstellt, wie Sie ihn verhindern und was hilft, wenn es zu spät ist.

Tatsächlich kann ein Bad in der Sonne schmerzhaft enden - und zwar dann, wenn man es mit dem Sünnele übertreibt oder man keine Vorkehrungen getroffen hat. In der Bildstrecke erfahren Sie, was der Sonnenbrand mit der Haut anstellt, wie Sie ihn verhindern und was hilft, wenn es zu spät ist.

Keystone/Ennio Leanza
1. Fakt: Ein Sonnenbrand entwickelt sich: Etwa sechs Stunden nach Beginn eines zu langen Sonnenbads spüren Betroffene den Sonnenbrand. Am heftigsten ist er nach 24 bis 36 Stunden.

1. Fakt: Ein Sonnenbrand entwickelt sich: Etwa sechs Stunden nach Beginn eines zu langen Sonnenbads spüren Betroffene den Sonnenbrand. Am heftigsten ist er nach 24 bis 36 Stunden.

Flickr.com/dennis crowley/CC BY 2.0

Der politisch höchst umstrittene Burkini stellt aus Sicht von Ärzten eine wirksame Methode zur Vorbeugung von Hautkrebs dar. Da die Wirkung von Sonnenschutzmitteln einer Studie zufolge begrenzt ist, wäre entsprechende Kleidung der beste Schutz.

«Eine denkbare Variante ist der Burkini», sagte der Präsident der Europäischen Vereinigung der Dermato-Onkologen, Claus Garbe, am Mittwoch in Wien. Der Burkini sei ursprünglich von einer Australierin entwickelt worden.

In Australien ist die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, besonders hoch. 50 Prozent der Burkinis würden von Nicht-Musliminnen gekauft, sagt Garbe. Das Tragen des Ganzkörper-Badeanzugs durch Musliminnen gilt manchen Politikern als Zeichen mangelnder Bereitschaft zur Integration und sorgt derzeit für eine hitzige politische Debatte in Europa.

(fee/sda)

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