Fotograf weist Verantwortung für gefälschte Unterschrift Diaz' von sich
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Fotograf weist Verantwortung für gefälschte Unterschrift Diaz' von sich

Im Rechtsstreit um Oben-Ohne-Fotos von Cameron Diaz hat der Angeklagte eingeräumt, dass die Unterschrift der Schauspielerin auf der Veröffentlichungserlaubnis möglicherweise gefälscht sei.

Der Fotograf versicherte am Donnerstag jedoch, er habe damit nichts zu tun: Die Unterschriften auf den Formularen habe stets ein Assistent eingeholt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 42-Jährigen vor, die Veröffentlichungserlaubnis gefälscht zu haben, um Diaz zu erpressen.

Im Jahr 2003 hatte der Fotograf dem Hollywood-Star die Fotos für 3,5 Millionen Euro angeboten und gedroht, sie meistbietend zu versteigern, wenn Diaz ablehne. Der Angeklagte sagte jedoch aus, er habe Diaz nicht erpressen wollen, sondern ihr lediglich das Vorkaufsrecht eingeräumt.

Diaz hatte als 19-jähriges aufstrebendes Model in Netzstrümpfen und Lederstiefeln vor dem Fotografen posiert, die Veröffentlichung der Bilder nach eigener Aussage aber nicht erlaubt. Gutachter bestätigten, dass die Unterschrift wahrscheinlich gefälscht ist. Der Fotograf ist wegen versuchten Diebstahls, Fälschung und Meineid angeklagt, im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu sechs Jahre Haft.

(dapd)

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