Aktualisiert

«Frances» erhöht seine Opferbilanz auf zehn

Der ehemalige Hurrikan «Frances» hat am Dienstag sein zerstörerisches Werk in Florida beendet. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben.

Auch wenn der Wirbelsturm inzwischen zum tropischen Tiefdruckgebiet herabgestuft wurde, sind die Schäden doch erheblich. Versicherungen erwarten Schadensmeldungen über mehrere Milliarden Dollar. Mindestens zehn Menschen kamen seit Sonntag wegen des Unwetters ums Leben, drei Millionen hatten am Dienstag weiter keinen Strom. Vielen Bewohnern fehlte es zudem am Nötigsten, Treibstoff und Trinkwasser waren Mangelware.

«Frances» zog weiter nach Georgia, begleitet von heftigem Regen. Windböen rissen Bäume und Strommasten um. 40.000 Menschen hatten hier keine Elektrizität. Es wurden mehrere Tornados gemeldet.

US-Präsident George W. Bush will am Mittwoch nach Florida reisen. Er hat angekündigt, den Kongress um zwei Milliarden Dollar Katastrophenhilfe bitten, um den Opfern von «Frances» und Vorgänger «Charley» zu helfen.

Über dem Atlantik braut sich unterdessen ein weiterer Hurrikan zusammen: Vor Barbados sammelt «Ivan» Kraft, er entwickelt Windgeschwindigkeiten bis zu 175 Kilometern pro Stunde. Eine Hurrikan-Warnung wurde ausgegeben für Barbados, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen sowie Grenada. Ob «Ivan» auch die USA treffen wird, war noch nicht abzusehen. Er ist der vierte grössere Hurrikan der Saison. (dapd)

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