Die Marktwerte der WM-Kader: Frankreich hat das wertvollste WM-Team
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Die Marktwerte der WM-KaderFrankreich hat das wertvollste WM-Team

Gewinnt bei der WM immer das Team mit dem höchsten Marktwert, wird Frankreich Weltmeister. Die Schweiz schafft es mit 246 Millionen ins Mittelfeld.

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ete
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PanamaMarktwert: 15 Millionen EuroWM-Teilnahmen: 1Durchschnittsalter: 28,9Anzahl Söldner: 87 Prozent

PanamaMarktwert: 15 Millionen EuroWM-Teilnahmen: 1Durchschnittsalter: 28,9Anzahl Söldner: 87 Prozent

epa/Tracie van Auken
Saudi-ArabienMarktwert: 21 Millionen WM-Teilnahmen: 5Durchschnittsalter: 28,7Anzahl Söldner: 13 Prozent

Saudi-ArabienMarktwert: 21 Millionen WM-Teilnahmen: 5Durchschnittsalter: 28,7Anzahl Söldner: 13 Prozent

AP/str
IranMarktwert: 40 MillionenWM-Teilnahmen: 5Durchschnittsalter: 27,2Anzahl Söldner: 60,9 Prozent

IranMarktwert: 40 MillionenWM-Teilnahmen: 5Durchschnittsalter: 27,2Anzahl Söldner: 60,9 Prozent

AP/lee Jin-man

Bei der WM messen sich nicht nur die besten Spieler der Welt, sondern auch die wertvollsten. Und eines gerade vorweg: Das teuerste Team stellt nicht etwa der amtierende Europameister Portugal mit Cristiano Ronaldo in seinen Reihen. Auch nicht die Argentinier, die mit Lionel Messi den neben Ronaldo besten Spieler der Welt haben. Und auch nicht die Brasilianer mit Neymar, für den PSG letzten Sommer 222 Millionen Euro hinblätterte.

Gewinnt bei der WM das Team mit dem höchsten Marktwert, würde das heissen, dass die Franzosen in Russland jubeln, denn das derzeit wertvollste Team der Welt trainiert laut «The CIES Football Observatory» der französische Nationaltrainer Didier Deschamps. Das WM-Kader der Franzosen ist mit 1,41 Milliarden Euro das wertvollste Team der Welt, gefolgt von England auf Platz 2 (1,386 Milliarden) und Brasilien (1,269 Millarden). Knapp unter der Millardengrenze liegen Spanien (965 Millionen) und Messis Argentinien (925 Millionen). Das deutsche 23-Mann-Kader von Trainer Jogi Löw findet sich erst auf Rang 6 (895 Millionen).

Schweiz auf Rang 16

Die Schweiz liegt mit 246 Millionen auf Rang 16 und damit genau im Mittelfeld aller 32 WM-Teilnehmer – übrigens drei Plätze hinter Gruppengegner Serbien, der mit 305 Millionen den 13. Rang belegt.

Die Bewertungen beziehen sich auf eine faire Ablösesumme, den mögliche Käufervereine aufbringen müssen, um den jeweiligen Spieler verpflichten zu können. Die sportliche Leistung der Fussballer selbst und die Ligazugehörigkeit ist im Algorithmus enthalten. Darüber hinaus werden andere Variablen wie Alter und Vertragsdauer berücksichtigt, wie im Forschungsbericht beschrieben wird. Der geschätzte Transferwert für alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Spieler beträgt 12,6 Milliarden Euro.

Das CIES Football Observatory ist eine Forschungsgruppe innerhalb des Internationalen Zentrums für Sportstudien (CIES), einem unabhängigen Studienzentrum in Neuenburg. Das CIES Football Observatory ist auf die statistische Analyse im Fussball spezialisiert. Es wurde 2005 von Dr. Raffaele Poli und Dr. Loïc Ravenel gegründet.

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