Coronavirus - Frankreich verschärft Corona-Regeln
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CoronavirusFrankreich verschärft Corona-Regeln

Wer in Frankreich ins Kino, Theater oder Museum will, braucht nun einen negativen Corona-Test, einen Impf- oder Genesungsnachweis. Bald gibt es noch schärfere Regeln.

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Menschen protestieren in Frankreich gegen neue Corona-Regeln. Einige davon sind heute in Kraft getreten.

Menschen protestieren in Frankreich gegen neue Corona-Regeln. Einige davon sind heute in Kraft getreten.

AFP
Im Kino, Theater oder Museum ist nun ein negativer Corona-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig.

Im Kino, Theater oder Museum ist nun ein negativer Corona-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig.

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Die Änderungen verkündete Staatschef Emmanuel Macron letzte Woche.

Die Änderungen verkündete Staatschef Emmanuel Macron letzte Woche.

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Darum gehts

  • Frankreich hat seine Corona-Regeln weiter verschärft – auch für Touristen.

  • Es gibt neue Vorgaben für den Besuch von Kinos, Theater und Museen.

  • Im August sollen noch schärfere Regeln in Kraft treten.

Im Kampf gegen eine neue Corona-Welle gelten in Frankreich nun verschärfte Regeln. Im Kino, Theater oder Museum ist nun ein negativer Corona-Test, ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig. Das gilt, sobald mehr als 50 Menschen zusammenkommen. Diese Regeln gelten auch für Touristen. Wer zum Beispiel den Pariser Eiffelturm besichtigen oder einen Freizeitpark besuchen will, braucht einen Gesundheitspass.

Paris hat beim Eiffelturm Testzelte errichtet. Dort können Besucher ohne Impfung einen Antigen-Schnelltest machen, wie die Betreiber mitteilten. Ausländische Touristen kostet das Standardpreis von 25 Euro.

Geldbussen von bis zu 1500 Euro

Der Gesundheitspass gibt Aufschluss über eine Impfung, eine überstandene Infektion oder einen negativen Corona-Test. Wer den Pass vorweisen kann, muss an den betreffenden Orten keine Maske mehr tragen. Die Änderungen verkündete Staatschef Emmanuel Macron in der zurückliegenden Woche. Die neuen Regen gelten laut Amtsblatt auch für Messen und bestimmte Sporteinrichtungen.

Touristen und ausländische Frankreich-Reisende können eine vollständige Impfung mit dem EU-weit gültigen Corona-Zertifikat auf dem Handy nachweisen. Ein negativer Corona-Test darf in der Regel höchstens 48 Stunden alt sein und kann auch in Papierform vorliegen. Bei Verstössen drohen Geldbussen von bis zu 1500 Euro.

Angst vor vierter Welle

Das Land sei zurzeit mit einer vierten Corona-Welle konfrontiert, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Montag. Diese Welle könne «sehr hoch» ansteigen, warnte er. In dem Land mit rund 67 Millionen Menschen erhielt weit über die Hälfte zumindest eine Impfung.

Ab August wird im Land dann auch ein Nachweis in Fernzügen, Bars, Restaurants, Einkaufszentren oder Krankenhäusern verpflichtend sein. Die Regierung brachte dazu ein Gesetz auf den Weg. Ein genauer Termin für die Änderung steht bisher nicht fest.

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(DPA/mur, AFP/mur)

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