Aktualisiert 26.09.2009 10:00

StreumunitionFrankreich verzichtet auf Splitterbomben

Frankreich verzichtet als 18. Land auf Splitter- und Streubomben, so Aussenminister Bernard Kouchner in New York. Das französische Parlament stimmte der Konvention einstimmig zu.

Paris werde keine Waffen mit Streumunition mehr produzieren, lagern oder einsetzen, sagte Kouchner. In mehr als 30 Staaten leide die Bevölkerung unter diesen «barbarischen Waffen».

Die Osloer Konvention zum Verbot von Splitterbomben tritt sechs Monate nach ihrer Ratifizierung durch das 30. Land in Kraft. Mehr als 90 Staaten, darunter die Schweiz, haben die Konvention von Oslo unterschrieben - die meisten Staaten haben den Text aber noch nicht ratifiziert.

Zusammen mit Ländern wie Grossbritannien, Österreich oder Belgien hat die Schweiz jedoch mit der Zerstörung von Teilen ihres Arsenals begonnen.

Streubomben sind heimtückische Waffen mit hunderten kleinen Sprengsätzen in ihrem Innern, die dann über eine grosse Fläche verteilt werden. Viele Sprengsätze explodieren nicht sogleich und bleiben eine grosse Gefahr für alle, die sie berühren.

(sda)

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