Gefahr für Herzpatienten - Frankreich warnt vor schädlichem Honig mit Viagra-Wirkstoffen
Publiziert

Gefahr für HerzpatientenFrankreich warnt vor schädlichem Honig mit Viagra-Wirkstoffen

Die Behörden warnen vor angeblich potenzsteigerndem Honig aus dem Internet: Dieser enthalte statt natürlicher Wirkstoffe Pharmazeutika und könne schwere Gesundheitsprobleme auslösen.

1 / 3
Die französischen Behörden warnen vor den Honig-Produkten «Black Horse Honey» …

Die französischen Behörden warnen vor den Honig-Produkten «Black Horse Honey» …

royalhoney.com
… und «Jaguar Power». Beide kommen aus Malaysia.

… und «Jaguar Power». Beide kommen aus Malaysia.

Aliexpress.com
Vorsicht: Der angeblich potenzsteigernde Honig aus dem Internet kann schwere Gesundheitsprobleme auslösen.

Vorsicht: Der angeblich potenzsteigernde Honig aus dem Internet kann schwere Gesundheitsprobleme auslösen.

Pixabay

Darum gehts

  • In Frankreich wird vor angeblich aphrodisierendem Honig aus Internet-Shops gewarnt.

  • Die Produkte enthielten rezeptpflichtige Medikamente, die schwere Gesundheitsstörungen auslösen könnten.

  • In den letzten Monaten landeten mehrere Konsumenten im Spital.

Französische Gesundheits- und Sicherheitsbehörden haben vor angeblich aphrodisierend wirkenden Honig- und Gel-Produkten gewarnt. Die Produkte seien als natürliche Aphrodisiaka vermarktet worden, enthielten aber Stoffe, die nicht auf der Zutatenliste aufgeführt worden seien und gefährliche Nebenwirkungen haben könnten, hiess es am Dienstag. Käufer der Produkte sollten diese «unter keinen Umständen konsumieren, sondern entsorgen», warnten die Behörden in einer Mitteilung.

Demnach gaben die Produkte, die unter Namen wie «Black Horse Honey» und «Jaguar Power» vermarktet wurden, vor, natürlichen Ursprungs zu sein. In Wirklichkeit enthielten die Honig-Präparate jedoch Chemikalien wie Sildenafil und Tadalafil. Das sind die Hauptbestandsstoffe von Medikamenten zur Behandlung von erektiler Dysfunktion, wie etwa Viagra oder Cialis. In Frankreich sind diese Medikamente nur mit Rezept erhältlich.

Die Chemikalien könnten bei Menschen mit Vorerkrankungen am Herz schwere Nebenwirkungen auslösen, warnten die Behörden. Krankenhäuser hätten in den vergangenen Monaten mehrere Patienten behandelt, die die Produkte konsumiert hatten. Bei den Nebenwirkungen handelte es sich um «anhaltende Krämpfe, Lungenblutungen, Schwellungen im Gehirn und Nierenversagen». Einige Patienten mussten demnach stationär behandelt werden.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

(AFP/trx)

Deine Meinung

0 Kommentare