Französische Polizei hat DNA-Spur von Bahnerpressern
Aktualisiert

Französische Polizei hat DNA-Spur von Bahnerpressern

Vier Monate nach dem Fund einer Bombe an einer französischen Bahnlinie sind die Ermittler offenbar einen wichtigen Schritt vorangekommen.

Wie «Le Figaro» am Freitag berichtete, wurden auf dem Sprengsatz DNA-Spuren sichergestellt. Die Erpressergruppe AZF hat versucht, von der Regierung sechs Millionen Euro zu erpressen. Anfang des Jahres scheiterten zwei Geldübergaben. Nach dem Fund einer zweiten, wegen technischer Mängel nicht funktionsfähigen Bombe setzten die Erpresser ihre Drohungen Ende März aus.

Ein Abgleich der auf dem ersten Sprengsatz isolierten Spuren mit der nationalen DNA-Datei habe bislang keine Übereinstimmung ergeben, berichtete die Zeitung weiter. Um jeden Irrtum auszuschliessen, vergleichen die Ermittler den genetischen Fingerabdruck zunächst mit denen aller Polizisten und Bahnmitarbeiter, die die Plastikdose mit der Bombe möglicherweise berührt hatten. (dapd)

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