Französischer Stromriese: 6000 Jobs nach Börsengang gestrichen
Aktualisiert

Französischer Stromriese: 6000 Jobs nach Börsengang gestrichen

Gut zwei Wochen nach seinem Rekordbörsengang hat der französische Stromkonzern EDF den Wegfall von mehr als 6000 Stellen angekündigt.

Die Stellen von Angestellten, die in Pension gingen, nicht mehr besetzt, teilte die EDF-Führung am Donnerstag mit. Der französische Regierungschef Dominique de Villepin sagte, der Stellenabbau sei Teil dessen, «was die heutige Welt erfordert». Das Unternehmen stehe vor wirklichen Problemen, erklärte er im Radiosender France Inter.

Der grösste europäische Stromerzeuger war am 21. November zunächst nicht sehr erfolgreich an die Börse gegangen. Weltweit beschäftigt der Konzern 161 310 Menschen. In Frankreich ist das Unternehmen eine Hochburg der Gewerkschaften, die riesige Sozialfonds verwalten und sich mit Streiks gegen die Teilprivatisierung stemmen.

(sda)

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