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Michigan, USAFrau darf Polizisten Mittelfinger zeigen

Eine Frau in Michigan, USA, sah sich in ihrem Recht zur freien Meinungsäusserung eingeschränkt, klagte und erhielt Recht.

von
fss
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Im Bundesstaat Michigan musste eine Frau nach einem Strafzettel Dampf ablassen.

Im Bundesstaat Michigan musste eine Frau nach einem Strafzettel Dampf ablassen.

Screenshot: Google Maps
In einem Vorort von Detroit wurde sie von einem Polizisten angehalten ...

In einem Vorort von Detroit wurde sie von einem Polizisten angehalten ...

Screenshot: Google Maps
... und liess sich zu einer obszönen Geste hinreissen. (Symbolbild)

... und liess sich zu einer obszönen Geste hinreissen. (Symbolbild)

i Stock: Roman Hloba

Ein Bundesberufungsgericht gibt einer Frau Recht, die einem Polizisten den Mittelfinger gezeigt hat. Debra Cruise-Gulyas wurde von der Polizei angehalten, da sie zu schnell unterwegs war. Der Polizist schrieb einen Strafzettel.

Die Amerikanerin aus Detroit fuhr anschliessend weiter und zeigte dem Beamten den Mittelfinger. Das liess der Polizist jedoch nicht auf sich sitzen. Er hielt Cruise-Gulyas erneut an und erhöhte die zuvor ausgestellte Busse. Diese bezog sich allerdings nur auf die Geschwindigkeitsübertretung, nicht beispielsweise auf Beamtenbeleidigung.

Klage darf eingereicht werden

Cruise-Gulyas sah sich in ihrem Recht zur freien Meinungsäusserung eingeschränkt, klagte und erhielt Recht. Vom Gericht heisst es: Der Beamte «hätte es besser wissen müssen».

Die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass Debra Cruise-Gulyas eine Klage einreichen kann. Wie es weitergeht, ist noch unklar.

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