Frau muss für ihre verwahrlosten Hunde zahlen
Aktualisiert

Frau muss für ihre verwahrlosten Hunde zahlen

Eine Zürcherin muss dem Veterinäramt 21 600 Franken ersetzen, die dieses für die Unterbringung, die Pflege und die ärztliche Behandlung ihrer vier beschlagnahmten Hunde ausgegeben hat.

Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Frau abgewiesen.

Das Veterinäramt hatte die vier Hunde im Mai 2004 beschlagnahmt, weil sie nur unzureichend gepflegt worden waren und sich in einem schlechten Gesundheitszustand befanden. Nachdem die Frau dagegen erfolglos beim Verwaltungsgericht rekurriert hatte, erhielt sie im Juli 2005 eine Rechnung über 21 600 Franken.

Das Veterinäramt forderte diesen Betrag für die Unterbringung, die Pflege und die tierärztliche Behandlung der Hunde bis zum Ende des Verfahrens. Vor Bundesgericht hatte die Frau verlangt, dass dieser Kostenentscheid aufzuheben sei. Zudem sei ihr eine Entschädigung für die erlittenen seelischen Qualen zuzusprechen.

Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde nun abgewiesen, soweit es darauf überhaupt eingetreten ist. Laut dem Urteil der Lausanner Richter hat die Frau ihre Eingabe nur unzureichend begründet. Auf die Kostenfrage gehe sie mit keinem Wort ein, ebenso wenig wie auf die verlangte Genugtuung.

(Urteil 2C_301/2007 vom 29.10.2007; keine BGE-Publikation)

(sda)

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