Folgenreicher Schrecken: Frau muss ins Spital, weil das «Geschäft» ihres Hundes in ihrem Mund landete

Aktualisiert

Folgenreicher SchreckenFrau muss ins Spital, weil das «Geschäft» ihres Hundes in ihrem Mund landete

Eine Magen-Darm-Infektion ist auch bei Hunden nicht schön. Vor allem dann nicht, wenn Fidos Darminhalt im eigenen Mund landet. Was nach Fiktion tönt, ist einer Britin passiert. 

von
Fee Anabelle Riebeling
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Ihre Zuneigung zu Chihuahua Belle wurde der Britin Amanda Gommo fast zum Verhängnis. 

Ihre Zuneigung zu Chihuahua Belle wurde der Britin Amanda Gommo fast zum Verhängnis. 

Courtesy Amanda Gommo / SWNS
Ein Malheur des Hundes während ihres gemeinsamen Nickerchens bescherte der 51-Jährigen einen Magen-Darm-Infekt und einen dreitägigen Aufenthalt im Spital. 

Ein Malheur des Hundes während ihres gemeinsamen Nickerchens bescherte der 51-Jährigen einen Magen-Darm-Infekt und einen dreitägigen Aufenthalt im Spital. 

Courtesy Amanda Gommo / SWNS
Hund und Frau haben sich von dem Infekt mittlerweile erholt und die 51-Jährige hat der kleinen Übeltäterin verziehen: «Ich liebe sie immer noch von ganzem Herzen, aber ich werde in Zukunft definitiv mehr darauf achten, in welcher Position wir schlafen!»

Hund und Frau haben sich von dem Infekt mittlerweile erholt und die 51-Jährige hat der kleinen Übeltäterin verziehen: «Ich liebe sie immer noch von ganzem Herzen, aber ich werde in Zukunft definitiv mehr darauf achten, in welcher Position wir schlafen!»

Courtesy Amanda Gommo / SWNS

Darum gehts

Ob Amanda Gommo aus Grossbritannien jemals wieder sorglos mit einem Hund in einem Bett schlafen wird, darf bezweifelt werden. Denn das Nickerchen mit dem Chihuahua ihrer Tochter endete unsanft. «Ich habe mit Belle ein Mittagsschläfchen gehalten, wie ich es immer tue, als ich plötzlich spürte, wie etwas in meinen Mund spritzte», sagte sie dem Nachrichtendienst SWNS. Was sie da noch nicht ahnte: Belle hatte Durchfall bekommen.

Sie sei aufgesprungen und ins Bad geeilt. Doch dort besetzte ihr Sohn noch die Dusche. «Sodass ich noch Zeit hatte, einen Schnappschuss zu machen, bevor ich es auswusch (siehe Bildstrecke).» Aber auch nach Entfernung des Malheurs aus ihrem Gesicht war der Schrecken noch nicht vorbei: «Es war ekelhaft und ich habe mich noch stundenlang danach heftig übergeben müssen.» Sie sei den Geschmack einfach nicht losgeworden. Doch das sollte nicht ihr grösstes Problem sein, wie unter anderem Dailymail.co.uk berichtet.

Über den Hundedurchfall infiziert

Weil sich die 51-Jährige immer weiter übergab und auch ihr Magen zu rebellieren begann, kontaktierten ihre Kinder den 24-Stunden-Medizindienst. Die Mitarbeitenden verschrieben ihr Schmerzmittel gegen die Magenkrämpfe und wiesen sie an, viel Wasser zu trinken, um eine mögliche Infektion auszuspülen. Doch das brachte wenig. Gommo ging es zusehends schlechter, sodass ihre Mutter den Notdienst rief, der sie ins Spital brachte.

Dort bekam die nun von heftigen Krämpfen geplagte sofort eine Infusion gelegt – und die Diagnose: Magen-Darm-Infektion. Die Erreger waren offenbar von Chihuahua Bella über die Fäkalien in Gommos Körper gelangt. Drei Tage habe sie im Spital bleiben müssen, bis sie stabil genug für die Rückkehr nach Hause gewesen sei, zitiert sie Dailystar.co.uk. Die Situation war offenbar ernst: «Ich war so dehydriert, dass meine Nieren auf die Hälfte ihrer Grösse geschrumpft waren.»

Deutlich schneller als Gommo war Hundedame Bella geholfen: Die Antibiotika, die sie nach dem folgenreichen Zwischenfall verschrieben bekommen hatte, schlugen rasch an. Die 51-Jährige hat der kleinen Übeltäterin verziehen: «Ich liebe sie immer noch von ganzem Herzen, aber ich werde in Zukunft definitiv mehr darauf achten, in welcher Position wir schlafen!»

Zu viel Nähe zum Hund ist ungesund 

So absurd Gommos Geschichte auch tönen mag: Es gab schon andere Fälle, in denen zu enger Kontakt mit dem Hund schwerwiegende Folgen für Frauchen oder Herrchen hatte. Im Jahr 2016 starb eine Londonerin fast, weil ihr ihr Hund, ein Italienisches Windspiel, ihr über das Gesicht geleckt hatte. Zwei Jahre später wurde der Fall von Greg Manteufel aus dem US-Bundesstaat Wisconsin bekannt, dem die Zuneigungen seines Hundes eine Blutvergiftung bescherte, die ihm am Ende beide Beine, Teile der Hände und die Nase kosteten. 2019 starb ein Deutscher sogar, nachdem ihn ein Hund abgeschleckt hatte

Damit die Keime nicht übertragen werden, sei es wichtig, dass Tierhalter «die Grundregeln der Hygiene beachten», wie Roger Stephan vom Institut für Lebensmittelsicherheit an der Universität Zürich schon vor Jahren gegenüber 20 Minuten sagte. Dazu zählt, sich nach direktem Kontakt mit den Haustieren stets gut die Hände zu waschen und darauf zu achten, keinen Speichel auszutauschen.

Lässt du dich von Hunden abschlecken? 

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