Frau reist mit 17 Katzen im Taxi von Frankfurt nach Como
Aktualisiert

Frau reist mit 17 Katzen im Taxi von Frankfurt nach Como

Die Tessiner Behörden haben einer Frau zu Recht 17 Katzen weggenommen und zur artgerechten Betreuung an Dritte weitergegeben, wie das Bundesgericht entschied.

Dies entschied das Bundesgericht in einem am Montag veröffentlichten Urteil. Die Frau war im Oktober 2005 mit dem Taxi von Frankfurt nach Como gereist und hatte ihre 17 Katzen in Giubiasco einer Tierärztin vorgeführt. Diese stellte fest, dass die Tiere in einem erbärmlichen Zustand waren und schaltete den Kantonstierarzt ein, der die Katzen gestützt auf das Tierschutzgesetz vorsorglich beschlagnahmen liess. Die Katzen waren laut dem Bericht der Veterinärin nicht geimpft, unterernährt, mit den eigenen Exkrementen verschmutzt, mit Milben verseucht und an viralen Erkältungen erkrankt. Sie und der Kantonstierarzt machten bei der Katzenhalterin auch grössere logistische Probleme aus, war diese doch des öfteren auf Reisen und führte ihre Vierbeiner immer mit sich, in Deutschland, in Como, im Tessin und im Kanton Uri. Dort und im Kanton Graubünden wurde die Frau auch mit einem Kinderwagen angetroffen, in dem sie die Käfige samt den Katzen transportierte. Vergeblich bemühte sich die Frau nun bis vor Bundesgericht, ihre Katzen zurückzuerhalten.

(dapd)

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