Waadt - Frau schiesst sich selbst ins Knie und sagt ihr Freund wars
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WaadtFrau schiesst sich selbst ins Knie und sagt ihr Freund wars

Eine Frau im Kanton Waadt wurde wegen Falschaussagen verurteilt. Sie hatte ihren Partner beschuldigt, sie mit einer Waffe angegriffen und ihr ins Bein geschossen zu haben. Es war aber die Frau selbst, die die Pistole zückte.

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Eine Frau aus dem Kanton Waadt hatte sich selbst ins Knie geschossen. 

Eine Frau aus dem Kanton Waadt hatte sich selbst ins Knie geschossen.

20min/Marco Zangger
Sie beschuldigte jedoch ihren Freund der Tat. 

Sie beschuldigte jedoch ihren Freund der Tat.

20min/Marco Zangger
Sie wurde wegen Falschaussagen verurteilt. 

Sie wurde wegen Falschaussagen verurteilt.

20min/Marco Zangger

Darum gehts

  • Im Kanton Waadt beschuldigte eine Frau ihren Partner.

  • Sie warf ihm vor, er hätte ihr ins Bein geschossen.

  • Die Frau hatte das Ganze aber inszeniert.

Im Kanton Waadt hatte eine Frau ihren Partner beschuldigt, ihr ins Bein geschossen zu haben. So rief Christine*, eine Frau um die 30 Jahre aus Sainte-Croix VD, im Dezember 2020 die Polizei an und beschuldigte ihren Lebensgefährten Dylan* abscheuliche Taten begangen zu haben. Sie warf ihm vor, sie gewürgt, geschlagen und ihr mit einem Gewehr ins linke Knie geschossen zu haben. Der mutmassliche Täter dementierte jegliche Vorwürfe.

Zwei Monate nachdem Christine die Anschuldigungen gegen ihren Partner erhoben hatte, erlitt sie einen Zusammenbruch, wie es im Bericht der Staatsanwaltschaft heisst. Dabei stellte sich heraus, dass es nicht ihr Partner war, der sie malträtierte – sondern umgekehrt.

Sie warf ihrem Freund eine Mamortafel nach

«Sie hat den Mann, mit dem sie zusammenlebte, mehrmals geschlagen und getreten. Bei zwei Gelegenheiten hat sie auch einen Hocker und eine Marmortafel nach ihm geworfen», wie es im Strafbefehl steht. Christine gab auch zu, dass sie sich selbst ins Knie geschossen hatte.

Die Frau wurde wegen Verleumdung und Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe von 120 Tagen und einer Geldstrafe von 400 Franken verurteilt.

Christine hatte bereits mehrere Vorstrafen. Im Sommer 2008 wurde sie wegen Raub, Diebstahl, Veruntreuung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt.

*Name von Redaktion geändert

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Online- und Einzelchatberatung für Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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