Aktualisiert 16.02.2004 18:40

Frau soll mehr gefördert werden

Den Frauen soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit konkreten Massnahmen leichter gemacht werden. In Bern trafen sich 25 Vertreterinnen aus verschiedenen Parteien zur Diskussionsrunde.

Im Zentrum stand die Zukunft der Sozialversicherungen im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung der Schweizer Bevölkerung.

Dabei kamen die Diskussionteilnehmerinnen zum Schluss, dass eine stärkere Erwerbsbeteiligung der Frauen die negativen Auswirkungen der Überalterung abschwächen könne, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen seien deshalb investive Massnahmen.

Insbesondere müssten Kinderbetreuungsstätten und Tagesschulen ausgebaut werden. Die Lohngleichheit für Mann und Frau sowie die gezielte Weiterbildung von Frauen (und älteren Männern) seien weitere wichtige Ziele.

Besorgt über Entwicklung

Darüberhinaus zeigte sich alliance F besorgt über die Entwicklung der Sozialversicherungen. Der Frauenorganisations-Bund will sich deshalb auch in Zukunft mit den massgebenden Organisationen und den Parteien über dieses Thema austauschen.

Restlos einig waren sich die in Bern anwesenden Frauen allerdings nicht - vor allem nicht im Hinblick auf die Mutterschaftsversicherung. Diese wird von den SVP Frauen nach wie vor heftig kritisiert.

(sda)

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