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Frau vor Heizraum erstickt: Genugtuung für Sohn bestätigt

Eine Heizungsservice-Firma muss dem Sohn einer an Kohlendioxidvergiftung verstorbenen Frau 20 000 Franken Genugtuung zahlen.

Das Bundesgericht hat ein Zürcher Urteil bestätigt. 1991 war die Frau in ihrem Einfamilienhaus tot vor dem Heizraum gefunden worden, obwohl zuvor ein Service an der Heizung durchgeführt worden war.

Laut Bundesgericht liegt der Fehler zwar bei der Firma, die den Heizkessel seinerzeit vertrieben hat. Die Beklagte habe diese Firma aber später übernommen und müsse deshalb die Verantwortung tragen.

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