Staudamm bei Belalp VS – Nach Lawine abgestürzt –  Frau einen Tag später stark unterkühlt gerettet
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Staudamm bei Belalp VSNach Lawine abgestürzt –  Frau einen Tag später stark unterkühlt gerettet

Eine vermisste Frau im Kanton Wallis wurde nach einer grösseren Suchaktion einen Tag nach ihrem Verschwinden gefunden. Sie war zuvor in eine Lawine geraten. Die 36-Jährige musste eine Nacht im Freien verbringen. 

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Nach einer grösseren Suchaktion konnte die Frau (36) einen Tag nach ihrem Verschwinden beim Gibidum-Stausee gerettet werden.

Nach einer grösseren Suchaktion konnte die Frau (36) einen Tag nach ihrem Verschwinden beim Gibidum-Stausee gerettet werden.

Air Zermatt
Verirrt habe die vermisste Frau nach einem sicheren Weg gesucht. Sie rief beim Stausee um Hilfe.

Verirrt habe die vermisste Frau nach einem sicheren Weg gesucht. Sie rief beim Stausee um Hilfe.

Air Zermatt

Darum gehts

Am Montagabend lief eine 36-jährige Frau von ihrem Arbeitsort von der Belalp in Richtung Blatten im Kanton Wallis. Da die Frau ihren Zielort nicht erreichte, alarmierte ihr Partner die Einsatzkräfte, das schreibt die Air Zermatt in einer Mitteilung. Zu Fuss suchten Spezialisten der Rettungsstation Blatten-Belalp im Gebiet des Stausees Gibidum nach ihr. 

Frau rief um Hilfe

Eine Suchaktion per Helikopter war laut Mitteilung wegen schlechten Wetters nicht möglich. Später in der Nacht musste auch die Suche zu Fuss abgebrochen werden. Am Dienstagmorgen haben Rettungsspezialisten mit Suchhunden die Suche nach der Frau wieder aufgenommen. Ausserdem wurde ein Helikopter der Kantonspolizei Zürich aufgeboten. Dieser ist ausgerüstet, um Handys orten zu können. Doch auch damit konnte die Frau nicht gefunden werden. Schliesslich seien jedoch Fussspuren auf dem zugefrorenen Gibidum-Stausee gesichtet worden. Drittpersonen hörten letztlich in der Nähe des Stausees auf einem Felsvorsprung die vermisste Frau um Hilfe rufen. 

Stark unterkühlt, aber unverletzt

Ein Rettungshelikopter der Air Zermatt konnte die Frau laut Mitteilung am Dienstagmittag vom Felsvorsprung bergen und ins Spital von Visp fliegen. Die Frau war stark unterkühlt, aber unverletzt. Die Vermisste hatte eine turbulente Nacht hinter sich. Nach eigenen Angaben geriet sie auf dem Weg von der Belalp nach Blatten in eine Lawine, von der sie sich selbst befreien konnte. Verirrt habe sie nach einem sicheren Weg gesucht. Doch dabei stürzte sie einen Abhang hinunter. Zum Schluss begab sich die Frau auf einen Felsvorsprung in der Nähe der Staumauer des Gibidum-Stausees, um dort nach Hilfe zu rufen. Neben der Rettungscrew der Air Zermatt standen die Kantonspolizei Wallis und Zürich, Spezialisten der Rettungsstation Blatten-Belalp sowie Suchhunde im Einsatz. 

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(lea)

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