Neuer Take-away: Frau Zürcher serviert Züri-Gschnätzlets to go
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Neuer Take-awayFrau Zürcher serviert Züri-Gschnätzlets to go

Der neuste Take-away im Zürcher HB heisst Frau Helvetia und Susann Zürcher ist die Chefin. Im Angebot sind ausschliesslich Schweizer Speisen.

von
wed

Jede Portion Züri-Gschnätzlets wird frisch zubereitet.

Züri-Gschnätzlets, Sandwich mit geschmolzenem Raclette oder Schweizer Vivi Kola – im neuen Take-away-Lokal Frau Helvetia im Zürcher Shopville dreht sich alles um das Motto Swissness to go. «Wir setzten voll auf Schweizer Küche und bieten auch ein wechselndes Angebot aus verschiedenen Regionen an», so Filialleiterin Susann Zürcher. Hinter dem Lokal steht die Migros Zürich.

Auf einer grossen Karte der Schweiz sehe man stets, welche Region gerade im Angebot ist. «Zur Eröffnung im Hauptbahnhof haben wir natürlich Zürich als erstes gewählt und wir bieten momentan ein Züri-Gschnätzlets für 15.80 Franken an, jede Portion wird frisch zubereitet», so Zürcher. Nächste Woche würde es dann eine neue Region mit einem neuen Gericht geben. «Ergänzt wird das Angebot beispielsweise mit verschiedenen Salaten aus der Region oder Trockenfleischspezialitäten aus Graubünden», sagt Zürcher.

Nirgends ist ein Migros-Logo zu sehen

Auch bei den Getränken setzt man auf Schweiz pur: «Egal ob beim Alpenkräuter-Eistee, Rivella, Gazosa oder alkoholische Getränke wie das Chopfab-Bier – alles kommt aus der Schweiz.» Letzteres ist mit ein Grund, weshalb im ganzen Lokal nirgends ein Migros-Logo zu sehen ist. Die Migros verkauft gemäss ihren Statuten seit jeher keinen Alkohol.

Neben Pendlern will man auf Touristen und Ausflügler anziehen, die im Hauptbahnhof Halt machen. Dafür hat man extra ein Picknick-Angebot erstellt: «Kunden erhalten einen Rucksack, der aufgrund ihrer Wünschen gefüllt wird – beispielsweise für die nächste Wanderung», so Zürcher. Dafür habe man auch extra noch Sackmesser und Sigg-Flaschen im Angebot. Zürcher: «In naher Zukunft soll es dann auch möglich sein, dass man den Rucksack online zusammenstellt und dann auf der Reise im Frau Helvetia abholen kann.»

Sollte Frau Helvetia bei den Kunden ankommen, kann sich die Migros Zürich laut Sprecher Francesco Laratta weitere Filialen an Standorten mit hohen Frequenzen vorstellen.

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