Frauen denken anders
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Frauen denken anders

Das liegt offenbar auch daran, dass sie viel mehr Windungen und Furchen im Gehirn haben als Männer.

Das ergab eine 3-D-Untersuchung der Gehirne von 30 Männern und Frauen an der Universität Frankfurt am Main. Mit Hilfe der Magnetresonanztomographie wurden dabei die deutlichsten Unterschiede in der rechten Gehirnhälfte festgestellt. Dort fanden sich bei den Frauen viel mehr Windungen.

Wie die Forscher in dem Fachmagazin «Nature Neuroscience» berichten, führt eine komplexere Gehirnoberfläche zu einer grösseren Leistungsfähigkeit des Organs, da die Hirnzellen sich besser verschalten können. Da Frauen ein durchschnittlich kleineres Gehirn haben als Männer, gleichen sie diesen Nachteil den Angaben zufolge mit einer grösseren Zahl an Hirnwindungen und Furchen offenbar wieder aus. Frühere Forschungen hatten zudem gezeigt, dass auch die Nervenzellen in weiblichen Gehirnen enger zusammen liegen und Frauen mehr graue Hirnsubstanz aufweisen. Dies erhöht nach Erkenntnissen der Wissenschaftler ebenfalls die Leistungsfähigkeit des Organs. (dapd)

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