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Gegen DiskriminierungFrauen kämpfen für das «Oben-ohne-Recht»

Auf der ganzen Welt demonstrierten am Sonntag Frauen für das Recht, sich barbusig in der Öffentlichkeit zeigen zu dürfen. Auch in Genf gingen gegen 70 Frauen nackt auf die Strasse.

von
Simona Marty
Die Organisation «GoTopless» will Oben-ohne-Freiheit für Mann und Frau.

Die Organisation «GoTopless» will Oben-ohne-Freiheit für Mann und Frau.

Frauen sollen sich genau so wie Männer in der Öffentlichkeit oben ohne zeigen dürfen. Für dieses Anliegen sind gestern in 30 Städten auf der ganzen Welt Frauen barbusig auf die Strasse gegangen – so auch in Genf. Gegen 70 Frauen haben sich dort mit nacktem Oberkörper gegen die angebliche Diskriminierung eingesetzt.

Dies freut Organisatorin Nora Kerrache ganz besonders: «Das grosse Interesse an diesem Thema hat mich positiv überrascht.» Trotzdem gäbe es aber noch viel zu tun, bis sich auch Frauen ohne Strafe mit nackter Brust in der Öffentlichkeit zeigen dürfen.

Die Organisation «GoTopless» die hinter diesem Anliegen steckt, wurde von einem Vertreter der raelianischen Sekte gegründet. Raelianer sind für ihre aussergewöhnlichen Glaubensvorstellungen bekannt: So befürworten sie etwa das Klonen der Menschen und glauben an Ausserirdische.

«GoTopless» in Kalifornien.

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