Trend: Frauen lassen sich G-Punkt aufspritzen
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TrendFrauen lassen sich G-Punkt aufspritzen

Um ihr Lustempfinden beim Sex zu steigern, lassen sich immer mehr Schweizerinnen den G-Punkt mit der Spritze künstlich vergrössern. Die in den USA entwickelte Methode wird seit rund 18 Monaten in einer Klinik in München angeboten.

«Viele Frauen leiden darunter, dass sie nur durch Stimulation der Klitoris erregbar sind, nicht aber vaginal», erklärt Bernhard A. Lunkenheimer, Sprecher der auf Intimchirurgie spezialisierten Münchner Klinik Sensualmedics. Seit etwas mehr als einem Jahr bietet die Klinik deshalb den so genannten G-Shot an – die künstliche Vergrösserung des G-Punktes.

Das kommt nicht nur bei den deutschen Frauen an, sondern auch bei den Schweizerinnen: «Bei unseren Kundinnen aus dem Ausland stehen die Frauen aus der Schweiz auf Platz eins», so Lunkenheimer. «Es sind ausnahmslos Unternehmerinnen, sehr selbstbewusste und ausgesprochen entschlussfreudige Frauen», beschreibt Lunkenheimer die Schweizer Kundschaft.

Es gibt zwei Methoden, den normalerweise Münzgrossen G-Punkt auf seine doppelte Grösse zu pumpen: Entweder wird Hyaluron-säure oder Eigenfett unter das Gewebe gespritzt. Die erste Behandlung gibts ab 1100 Euro, sie hält ein halbes Jahr, die zweite soll lebenslang wirken und kostet ab 2200 Euro.

«Die Schweizerinnen entscheiden sich mehrheitlich für die Eigenfett-Variante, während die Deutschen lieber die temporäre Vergrösserung machen.» Kritiker der Methode warnen allerdings auch vor Risiken: Schlimmstenfalls könnte die Empfindsamkeit des G-Punktes nämlich auch abnehmen.

loo

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