Motocross-GP: Frauenfeld vom Motocross-Fieber gepackt
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Motocross-GPFrauenfeld vom Motocross-Fieber gepackt

Ein Weltklasse-Fahrerfeld, Zehntausende Zuschauer aus ganz Europa: Frauenfeld stand am Wochenende ganz im Zeichen des Motocross.

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fej
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25'000 Besucher, 400 Helfer, Akrobaten aus aller Welt. Der Grandprix im Motocross war vom 6. bis 7. August erstmals in der Schweiz...

25'000 Besucher, 400 Helfer, Akrobaten aus aller Welt. Der Grandprix im Motocross war vom 6. bis 7. August erstmals in der Schweiz...

Fejsal Sulejmani, 20 Minuten
...und fühlte sich an wie ein Openair. Für die einen Lärm und Dreck, für die anderen ein Must-Go-Event. So Must-Go, dass einige zum campen bleiben.

...und fühlte sich an wie ein Openair. Für die einen Lärm und Dreck, für die anderen ein Must-Go-Event. So Must-Go, dass einige zum campen bleiben.

Fejsal Sulejmani, 20 Minuten
Die Besucher kamen aus Herren Länder um die Künstler zu bestaunen...

Die Besucher kamen aus Herren Länder um die Künstler zu bestaunen...

Fejsal Sulejmani, 20 Minuten

«Dieser Anlass ist toll für unsere Region. Nebst den vielen Zuschauern sind Spitzensportler hier angereist und haben ein Spektakel geboten», sagt ein 22-jähriger Uesslinger. Ähnlicher Meinung sind zwei 19-Jährige und ihr 17-jähriger Kollege: «Wir sind aus Appenzell und Gossau angereist. Wenn Weltklasse-Motocrosser in die Ostschweiz kommen, dann wollen wir uns diese Gelegenheit, hautnah dabei zu sein, nicht entgehen lassen. Hoffentlich kommt die Motocross-Weltmeisterschaft nächstes Jahr zurück nach Frauenfeld.»

Der Grand-Prix im Motocross war am Samstag und Sonntag erstmals in der Schweiz. Ein Mega-Event, und statt der erwarteten 20'000 Besucher kamen sogar 5000 mehr. Der Grand-Prix hat einiges mit dem Openair Frauenfeld gemeinsam, denn für einige bedeutet er einfach Lärm und Dreck, für andere war er offenbar ein Must-go. Viele Besucher reisten gleich mit Zelten oder sogar mit dem Wohnwagen an. «Noch am Sonntagmorgen trafen so viele Besucher ein, dass der Stau bis zur Autobahnausfahrt reichte», so ein Verkehrskadett.

Kuhglocken und Motorenlärm

Wie unter den Teilnehmern waren auch unter den rund 25'000 Fans verschiedenste Sprachen zu hören. Dennoch jubelten rund zwei Drittel der Fans für die beiden Schweizer Valentin Guillod und Jeremy Seewer, der vor dem Rennen von einer Kuhglocken-Delegation aus seinem Heimatort Bülach motiviert wurde. Nebst Traditionellem und Halsbrecherischem gab es aber auch Ausstellungen für Motocross-Freaks.

Hier eine kurze Kostprobe von den Stunts:

Frauenfeld als Motocross-Mekka?

Die gute Stimmung freute auch die Sicherheitskräfte, die zahlreich vor Ort waren, aber kaum eingreifen mussten. Dies bestätigt auch die Mediensprecherin des Events, Edith Ruesi: «Ich bin sehr zufrieden, es kam zu keinerlei Zwischenfällen.» Erfreut stellt sie fest, dass der Grand-Prix ein voller Erfolg war und spricht dem OK um Willy Läderach ein dickes Lob aus. Was nehmen die Organisatoren mit? «Jetzt werden wir daran arbeiten, dass Frauenfeld nächstes Jahr wieder einen Grand-Prix hat.» Vielleicht ist die Stadt ja bald sowohl für sein Openair als auch für seine Motocross-Events bekannt.

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