Aktualisiert 28.02.2014 17:38

Wer kauft das «Kauf»?

Fredi Müller will das Kaufleuten verkaufen

Die Gerüchteküche um den Zürcher Club Kaufleuten brodelt. Jetzt herrscht Gewissheit: Die Eigentümer um Gründer und Hauptaktionär Fredi Müller wollen Club und Restaurant verkaufen.

von
Lea Blum
Das Zürcher Kaufleuten am Pelikanplatz, bestehend aus Restaurant, Bar, Hof und Club, soll verkauft werden.

Das Zürcher Kaufleuten am Pelikanplatz, bestehend aus Restaurant, Bar, Hof und Club, soll verkauft werden.

Die Kaufleuten Restaurants AG wird in neue Hände übergehen. Gründer und Hauptaktionär Fredi Müller will den Club und das Restaurant verkaufen. Über die potenziellen Käufer wird derweil noch spekuliert – etliche Namen sind im Umlauf. Unter den angeblich heiss gehandelten Investoren sollen unter anderem Marc Blickenstorfer (unter anderem Mitinhaber Mascotte, Plaza und Kinski), Michael Achermann (Casineum, Loft) sowie die Restaurant- und Catering-Firma Candrian sein.

Deadline für den Verkauf sei Ende nächste Woche, wie eine gut informierte Quelle weiss. Bis dahin soll bereits feststehen, wer die Anteile der Kaufleuten Restaurants AG übernehmen wird. Die Verhandlungen dazu seien in vollem Gang.

Aktionärsknatsch

Hintergrund des Verkaufs ist einerseits ein seit 2012 schwelender Streit der «Alt-Aktionäre» Fredi Müller, Bruno Emele und Hans Walter Huggel mit den «Jung-Aktionären» Mark Röthlin, Marc Brechtbühl und Patrick Gertschen, die das Kaufleuten jahrelang erfolgreich geführt hatten und dann kalt entmachtet wurden.

Inzwischen sollen sich aber auch Müller, Emele und Huggel zerstritten haben – vor allem darüber, wie das Kaufleuten sich weiterentwickeln soll. Eine Frage, bei der offenbar auch der neue Geschäftsführer Dominik Isler – ehemaliger Leiter Operations am KKL Luzern und im Zürcher Nachtleben kaum verankert – nicht wirklich weiterhelfen konnte.

Was der Wechsel an der Spitze für Änderungen nach sich zieht, ist noch nicht absehbar.

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