Aktualisiert 08.04.2019 15:07

Abseits der Piste

Freeride-Snowboarder stürzt am Titlis in den Tod

Am letzten Wochenende ist ein Snowboarder ausserhalb der markierten Pisten am Titlis gestürzt und dabei tödlich verletzt worden.

von
dag
1 / 3
Ein Snowboarder (40) ist bei einer Freeridefahrt am Titlis ums Leben gekommen. Der Mann verliess am Samstagnachmittag die markierten Pisten für eine Freeridefahrt.

Ein Snowboarder (40) ist bei einer Freeridefahrt am Titlis ums Leben gekommen. Der Mann verliess am Samstagnachmittag die markierten Pisten für eine Freeridefahrt.

Wikipedia/Carlo Fedele Barri
Der Freerider stürzte im steilen Gelände im Bereich Sulzgraben und verletzte sich dabei tödlich. Angehörige erstatteten am Sonntag eine Vermisstenanzeige. (Symbolbild)

Der Freerider stürzte im steilen Gelände im Bereich Sulzgraben und verletzte sich dabei tödlich. Angehörige erstatteten am Sonntag eine Vermisstenanzeige. (Symbolbild)

Keystone/Alexandra Wey
Trotz sofortigem Aufgebot konnte der Mann aufgrund des Wetter weder per Helikopter noch am Boden gesucht werden. Am Montagmorgen konnte er geborgen werden. (Symbolbild)

Trotz sofortigem Aufgebot konnte der Mann aufgrund des Wetter weder per Helikopter noch am Boden gesucht werden. Am Montagmorgen konnte er geborgen werden. (Symbolbild)

Keystone/Alexandra Wey

Ein 40-jähriger Mann aus dem benachbarten Ausland verliess am letzten Samstag am Titlis alleine die markierten und gesicherten Pisten, um die Freeride-Abfahrt Galtiberg mit seinem Snowboard zu machen. Der Freerider stürzte jedoch im steilen Gelände im Bereich Sulzgraben und zog sich tödliche Verletzungen zu.

Angehörige des 40-Jährigen machten am Sonntag

bei der Kantonspolizei Obwalden eine Vermisstenanzeige. Trotz sofortigem Aufgebot und Handyortung konnte die Polizei witterungsbedingt nicht per Helikopter und auch nicht terrestrisch nach dem Mann suchen.

Der Vermisste wurde am Montag tot aufgefunden

Als sich am Montagmorgen der Nebel teilweise auflöste, konnten entsprechende Suchflüge durchgeführt und der 40-jährige Verstorbene geborgen werden, wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilte.

Im Einsatz standen die Rega, die Alpine Rettung Schweiz, die Rettungsstation Engelberg, das Care-Team Nidwalden, Mitarbeitende der Titlis-Bahnen sowie die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Obwalden.

Durch die Staatsanwaltschaft Obwalden wurde kein Strafverfahren eröffnet, weil ein Verschulden von Drittpersonen

ausgeschlossen werden kann.

Fehler gefunden?Jetzt melden.