ZÜRICH: Freestyle-Halle gut genutzt
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ZÜRICHFreestyle-Halle gut genutzt

Über 2000 Jugendliche besuchten die Freestyle-Halle seit ihrer Eröffnung Anfang November. Der Verein ist zufrieden, braucht aber noch mehr Geld.

von
Nuria Furrer

Am gestrigen Sonntag war in der Freestyle-Halle Grünau der Teufel los. Zahlreiche Freestyler trotzten der Kälte in der ungeheizten Halle. Seit der Eröffnung des Provisoriums am 13. November haben 2200 Jugendliche Eintritte gelöst und 70 Jahresabos wurden verkauft. Ernesto Schneider, Präsident des Vereins Freestyle-Park, freut sich über die hohen Besucherzahlen.

Aber: «Ein Problem ist nach wie vor das fehlende Geld.» Für eine Heizung habe es zum Beispiel nicht ­gereicht. «Wir können den Kindern auch nicht alle nötigen Leistungen bieten. Wir bräuchten mehr Geld für Kurse oder Contests.» Mit den günstigen Eintritten – drei Franken für Kinder und fünf Franken für Erwachsene – können die Kosten nicht gedeckt werden. Für das letzte Jahr fehlen noch 18  000 Franken. Der Verein ist deshalb auf Sponsoring angewiesen. Die schlechte Wirtschaftslage ist laut Schneider spürbar: «Es wird immer dort gespart, wo Geld am nötigsten wäre: im sozialen Bereich.»

Der Bau eines 8000 Quadratmeter grossen Freestyle-Parks auf der Allmend, der das Hallen-Provisorium ersetzen soll, verzögert sich weiterhin durch einen Rekurs der Anwohner.

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