Aktualisiert 06.09.2007 14:01

Frei fühlte sich vom BVB unter Druck gesetzt

Nati-Captain Alex Frei ist überzeugt: Seine Verletzung hätte verhindert werden können.

«Klar ist es im Kopf schwierig», sagte der Topskorer der Schweizer-Nati am Mittwoch an der Medienkonferenz in Feusisberg beiläufig, «denn die Verletzung hätte verhindert werden können. Aber...», fuhr Frei fort und schwenkte zum nächsten Thema weiter. Auf Nachfragen des «Blicks» wollte der Stürmer von Borussia Dortmund lieber nicht näher auf das Thema eingehen. Frei: «Es gibt Sachen, die man besser nicht erzählt, sonst kriegt man nur Theater. Ich weiss, wie das Haifisch-Becken Bundesliga funktioniert.»

«Blick» scheint zu wissen, was der Nati-Captain zwischen den Zeilen sagen wollte. Frei soll nach seiner dreimonatigen Verletzungspause von den BVB-Verantwortlichen gedrängt worden sein, mehr Gas zu geben. Das Resultat: Ein Muskelfaserriss in der rechten Wade und ein Rückwurf um drei Wochen. Obschon die Verletzung von Mitte August so gut wie verheilt ist, wird Frei Nati-Coach Köbi Kuhn im morgigen Testspiel gegen Chile nicht zur Verfügung stehen. Der Captain sollte jedoch am Dienstag gegen Japan auflaufen.

BVB hat Frei unter der Lupe

Die kommenden Länderspiele sind gemäss «kicker.de» für den Arbeitgeber des Schweizers, Borussia Dortmund, der bedeutendste Leistungstest. Geht alles glatt, soll Frei bereits eine Woche später wieder ins Bundesliga-Geschehen eingreifen.

(mon)

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