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Dank JabulaniFrei prophezeit unglaubliche Tore

Der WM-Ball «Jabulani» sorgt weiter für Gesprächsstoff. Nachdem sich etliche Torhüter beklagten, äussert sich nun erstmals ein Spieler dazu.

von
Herbie Egli
Crans-Montana

Alex Frei über den Jabulani. (Video: SF)

Kassiert ein Goalie ein unglückliches Tor, spricht er oft von einem Flatterball, der auf ihn zugekommen ist. Dieser Ausdruck ist für den WM-Ball aber harmlos. Der Schweizer Nati-Goalie Diego Benaglio hat sich mit der Arbeit, die auf ihn zukommen wird, natürlich auch genaustens befasst. «Es ist nicht einfach für uns Goalies. Wir müssen uns aber damit abfinden und ich konnte mich in Wolfsburg schon etwas daran gewöhnen.»

Benaglio ist einer jener Fussballer, die diesen Ball behändigen müssen. Im Gegensatz zu ihm muss sein Nati-Kollege Alex Frei vor allem damit schiessen können. Schliesslich soll der Schweizer Nati-Rekordtorschütze an der WM für viele Tore sorgen. Aber auch das wird eine Herausforderung. «Dieser Adidas-Ball unterscheidet sich wesentlich zu jenen von Puma oder Nike. Es ist schwierig, sich daran zu gewöhnen, weil seine Flugbahn nicht berechenbar ist.»

«Es wird Tore geben, die man sonst nicht schiesst»

Haut ein Stürmer also auf den Ball, weiss er selber nicht genau, wo er landen wird. Am liebsten natürlich in den Maschen des gegnerischen Goalies. Aber vielleicht fliegt er auch meilenweit über das Tor. Gemäss Frei ist der Umgang mit dem WM-Ball für einen Spieler deutlich angenehmer, wenn es regnet oder feucht ist. «Das Training damit ist besser, wenn der Platz oder der Ball nass statt trocken ist.» Daher prophezeit Frei für die WM in Südafrika: «Es wird Tore geben, die man sonst nicht schiesst.» Dann freuen wir uns doch darauf.

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