Warten hat ein Ende: Freie Fahrt auf Berner Stadtautobahn
Aktualisiert

Warten hat ein EndeFreie Fahrt auf Berner Stadtautobahn

Die Hauptarbeiten an der Berner Stadttangente werden in ein bis zwei Wochen abgeschlossen sein. Die Geduldsprobe für die Autofahrer dürfte damit vorbei sein.

Ein Stau auf dem Felsenauviadukt. Grundsätzlich seien die Verkehrsbehinderungen überschaubar gewesen, heisst es beim Bundesamt für Strassen kurz vor Abschluss der Bauarbeiten.

Ein Stau auf dem Felsenauviadukt. Grundsätzlich seien die Verkehrsbehinderungen überschaubar gewesen, heisst es beim Bundesamt für Strassen kurz vor Abschluss der Bauarbeiten.

Die Sanierung des wichtigen Autobahnteilstücks rund um die Hauptstadt glich einer Operation am offenen Herzen. Täglich passieren bis zu 100 000 Fahrzeuge die Berner Stadttangente. Sie gehört damit zu den befahrensten Autobahnabschnitten der Schweiz. Die Sanierung wurde unter vollem Verkehr durchgeführt.

Die Autofahrenden sollten möglichst wenig eingeschränkt werden, so das Ziel des Bundesamtes für Strassen ASTRA. Wo immer möglich, wurde die Zahl der Fahrspuren beibehalten. Auf dem Felsenauviadukt musste jedoch eine Spurreduktion erfolgen.

Neuer «Flüsterbelag»

Die Auswirkungen dieser Spurreduktion bewegten sich nach Angaben des ASTRA vom Montag innerhalb der Prognosen. Die Staus seien in aller Regel überschaubar geblieben. Erfreulich sei auch, dass der Ausweichverkehr auf städtische und kantonale Strassen unter den Erwartungen blieb.

Kernstück der Bauarbeiten war die Sanierung der drei Viadukte Weyermannshaus, Felsenau und Ittiggraben. Sie wurden rundum erneuert und deren Fahrbahnbreite an neue Normen angepasst. Zudem wurden ein lärmarmer Belag eingebaut und weitere Lärmschutzmassnahmen realisiert.

Nur noch wenige Beschränkungen

Die Spurreduktion auf dem Felsenauviadukt wird voraussichtlich nächste Woche aufgehoben, vorausgesetzt das Wetter spielt mit und die abschliessenden Bauarbeiten kommen wie geplant voran.

Die Geschwindigkeitsbeschränkung zwischen dem Wankdorfdreieck und Brünnen/Bümpliz wird wieder aufgehoben. Einzig auf einem Teil des Wankdorfdreiecks, der zur A6 gehört, bleibt die Beschränkung auf 60 km/h bestehen.

Nach Abschluss der Hauptbauarbeiten stehen in den kommenden zwei Jahren noch weitere Arbeiten an, etwa im Raum Wankdorf oder im Bereich Neufeld/Brünnen. Das Astra saniert während rund vier Jahren die Autobahnen rund um Bern und investiert dafür an die 400 Millionen Franken. 2013 soll das Grossprojekt ganz abgeschlossen werden. (sda)

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