Aktualisiert 08.03.2013 10:07

SyrienFreilassung der UN-Soldaten gescheitert

Eigentlich hätten die gefangen genommenen philippinischen Blauhelmsoldaten am Morgen freigelassen werden sollen. Doch die syrischen Rebellen beharren weiter auf ihren Forderungen.

Die Freilassung der 21 von syrischen Rebellen auf den Golanhöhen gefangen genommenen UN-Soldaten ist in einem ersten Anlauf gescheitert. Wie der Aussenamtssprecher Raúl Hernandez in Manila sagte, wurde die Freilassung am frühen Freitagmorgen erwartet, es sei aber nichts geschehen. Nach seinen Worten beharren die Aufständischen weiter auf ihrer Forderung nach einem Abzug der Regierungstruppen aus der Region rund um Dschamlah - offenbar um selbst mehr Bewegungsfreiheit in der Provinz Daraa zu erhalten.

Zuvor hatten die Rebellen nach Angaben der philippinischen Streitkräfte selbst vorgeschlagen, die UN-Soldaten vom Roten Kreuz aus dem Gebiet eskortieren zu lassen. Militärsprecher Arnulfo Marcelo Burgos sagte, die Rebellen seien bereit, die philippinischen Friedenssoldaten freizulassen. Sie hätten darum gebeten, dass das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sie in sicheres Gebiet bringe, da es derzeit in dem Gebiet schwere Kämpfe mit syrischen Regierungstruppen gebe.

Die 21 UN-Soldaten waren am Mittwoch in der Nähe des Dorfes Dschamlah knapp zwei Kilometer von den israelisch besetzten Golanhöhen gefangen genommen worden. (sda)

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