Aktualisiert 31.10.2011 15:27

National League AFreispruch für Chris McSorley

Servettes Trainer muss keine Strafe befürchten, nachdem dieser seine Mannschaft am vergangenen Freitag kurzerhand in die Kabine orderte. Die Liga sieht darin keine Regelwidrigkeit.

von
Klaus Zaugg
Genfs Coach Cris McSorley kommt ungeschoren davon.

Genfs Coach Cris McSorley kommt ungeschoren davon.

Liga-Direktor Ueli Schwarz hat nach eingehender Prüfung der Sachlage entschieden: Kein Verfahren gegen Chris McSorley wegen der Vorfälle beim Spiel Servette gegen Fribourg (4:3 n.p) vom vergangenen Freitag. Nach Fribourgs Ausgleich in letzter Sekunde (3:3) hatte McSorley seine Mannschaft zwischen Spielende und Beginn der fünfminütigen Verlängerung in die Kabine geschickt (20 Minuten Online berichtete).

Der Kanadier kommt deshalb ungeschoren davon, weil das Reglement nicht vorschreibt, dass die Mannschaften in der kurzen Pause zwischen Spielschluss und Verlängerung auf der Bank bleiben müssen. In der Praxis ist das zwar so, aber die Buchstaben des Gesetzes schreiben es nicht vor.

Liga-Präsident klärt auf

Schwarz sagt gegenüber 20 Minuten Online, dass der Verzicht auf ein Verfahren nicht bedeute, dass alles in bester Ordnung gewesen sei. «Man kann durchaus die Auffassung vertreten, dass Chris McSorleys Verhalten eine Protestaktion gegen die Schiedsrichter war. Aber er hat dabei kein Reglement verletzt und es war offensichtlich, dass die Pause wegen einer zusätzlichen Eisreinigung länger dauern würde als üblich.» Schwarz sagt auch, dass in einer solchen Situation der Schiedsrichter künftig von sich aus die Mannschaften in die Kabine schicken sollte um die Situation zu beruhigen.

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