Freisprüche für Neonazis
Aktualisiert

Freisprüche für Neonazis

Das Luzerner Obergericht muss gemäss dem Bundesgericht zwei Neonazis (23 und 25) vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freisprechen. Die beiden hatten 2002 in Nazimontur drei Ausländer verprügelt.

Weil die Täter für Dritte «schon aus wenigen Metern Entfernung nicht mehr als Neonazis» erkennbar gewesen seien, fehlt laut dem Bundesgericht die für eine Bestrafung notwendige Öffentlichkeit. Der Fall liegt nun wieder beim Obergericht.

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