Aktualisiert 13.02.2009 14:00

HorrortagFreitag der 13.: Alles halb so schlimm?

Ein reines Zahlenspiel oder steckt mehr hinter der angeblich unglückseligen Wochentags-Zahlen-Kombination? Wie abergläubisch sind Sie und vor was hüten Sie sich wie der Teufel vor dem Weihwasser?

Der heutige Tag treibt vielen Menschen einen Schauer über den Rücken. Ein Freitag in Kombination mit der 13 bedeutet gemeinhin: Vorsicht! Manche gehen sogar so weit, an einem solchen Tag gar nicht aus dem Hause zu gehen. In diesem Jahr müssen abergläubige Menschen gleich dreimal einen Freitag den 13. überstehen. Überhaupt kommt dieser Tag im Kalender weitaus häufiger vor als andere Wochentags-Zahlen-Verbindungen. Kann uns das Wurst sein?

Des Teufels Dutzend

Überliefert scheint die negative Bedeutung der Dreizehn aus christlicher Tradition. Beim letzten Abendmahl waren 13 Personen anwesend, mit Judas als Verräter. Das «Dutzend des Teufels», wie man die Unglückszahl auch nennt, wird auch sonst für so manche üble Tat zur Verantwortung gezogen. Im Volksmärchen tritt die Dreizehn stets als Unheilbringer auf. Die 13. Fee verflucht Dornröschen zum 100-jährigen Schlaf, nachdem ihre zwölf Vorgängerinnen nur wohlgemeinte Wünsche vorbrachten.

Aberglaube oder nicht?

Doch die 13 ist lediglich eine von vielen Unglücksbringern laut Volksmund. Viele Menschen sind auch an anderen Tagen stets auf der Hut. Sie achten darauf, nicht mit dem falschen Fuss aufzustehen, keine Zigarette anzuzünden oder unter einer Leiter hindurchzugehen. Das alles bringt laut Volksmund Unglück. Welcher Aberglaube hat sich in ihren Hirnwindungen - gewollt oder ungewollt - festgesetzt? Nehmen Sie teil am Rating rund um Aberglauben.

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