Gobi-Wüste: Fremder Hund begleitet Mann bei 250-km-Rennen
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Gobi-WüsteFremder Hund begleitet Mann bei 250-km-Rennen

Eigentlich will Dion Leonard den Gobi March durch die zentralasiatische Wüste allein bewältigen. Doch dann findet der Sportler eine Begleiterin.

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vbi
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Haben zusammen den Gobi March überstanden: Dion Leonard und seine Hündin Gobi.

Haben zusammen den Gobi March überstanden: Dion Leonard und seine Hündin Gobi.

Crowdfunder.co.uk/bring-gobi-home
Ab dem zweiten Renntag folgte Gobi ihrem neuen Herrchen auf Schritt und Tritt.

Ab dem zweiten Renntag folgte Gobi ihrem neuen Herrchen auf Schritt und Tritt.

Crowdfunder.co.uk/bring-gobi-home
Damit Dion Leonard Gobi mit nach Schottland nehmen kann, hat er ein Crowdfunding gestartet. Mittlerweile sind rund 18'000 Schweizer Franken gespendet worden.

Damit Dion Leonard Gobi mit nach Schottland nehmen kann, hat er ein Crowdfunding gestartet. Mittlerweile sind rund 18'000 Schweizer Franken gespendet worden.

Crowdfunder.co.uk/bring-gobi-home

Dion Leonard wartete am zweiten Tag des Gobi March, einem 250-Kilometer-Rennen durch die zentralasiatische Wüste, auf den Startschuss, als er eine kleine Hündin neben sich entdeckte.

Leonard dachte sich nichts dabei und rannte los. Doch die Hündin folgte ihm auf Schritt und Tritt bis zur Ziellinie. «Danach kam sie zu mir ins Zelt, wir schliefen Seite an Seite», sagt Leonard der BBC. Von da an nannte der Sportler die Hündin Gobi.

Im Grossformat auf dem Videoportal

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Bereits 18'000 Franken gesammelt

Um Gobi nach Hause mitnehmen zu können, startete der Schotte ein Crowdfunding. Denn die Medizinchecks und viermonatige Quarantäne kosten ihn rund 6000 Franken. Ohne diese Tests dürfte Gobi nicht einreisen.

Viele Leute lieben Gobi und Leonard. Mittlerweile sind bereits 18'000 Franken eingezahlt worden. «Alle, von den Teilnehmern über die freiwilligen Helfer bis hin zu den Organisatoren des Rennens, verliebten sich in den kleinen Streuner», so Leonard auf der Crowdfunding-Seite.

Zurzeit sei die Hündin bei einem Freund in China. Bis Weihnachten soll sie bei Leonard in Schottland sein. «Das wäre das schönste Weihnachtsgeschenk», sagt der neue Besitzer.

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