Kumpel-Typ: Freude über neuen YB-Trainer
Aktualisiert

Kumpel-TypFreude über neuen YB-Trainer

Nach dem schillernden Gross kommt nun der bescheidene Rueda. In Bern geniesst der Neue viel Kredit.

von
Alessandro Meocci
Geniesst in der Bundesstadt viel Kredit: YB-Trainer Martin Rueda.

Geniesst in der Bundesstadt viel Kredit: YB-Trainer Martin Rueda.

In der Bundesstadt ist man sich einig: Martin Rueda ist eine gute Wahl als neuer YB-Trainer. Der ehemalige Nati-Spieler und Lausanne-Coach wird als Kumpel-Typ beschrieben und soll die Berner Kicker auf die ­Erfolgsstrasse führen. «Ich bin zuversichtlich und finde es positiv, dass YB auf einen Trainer setzt, der die Liga kennt», sagt Adrian Werren von «gäubschwarzsüchtig», dem Dachverband der YB-Fanclubs. Zudem sei wichtig, dass Rueda mit Thomas Häberli und Paolo Collaviti zwei YB-Urgesteine im Staff habe, die bei den Fans grosse Akzeptanz geniessen würden.

Ruhig, ­bescheiden und sympathisch

Auch der Berner Schrift­steller und eingefleischte YB-Fan Pedro Lenz hat einen guten Eindruck vom Neuen: «Ich habe ihn persönlich kennengelernt und finde ihn ruhig, ­bescheiden und sympathisch – er hat diese Chance verdient.» Es scheine, als habe YB aus der Ära Gross gelernt und wolle jetzt wieder kleinere Brötchen backen, so Lenz. Auf den ­Berner Stapi Alexander Tschäppät macht Rueda einen frischen Eindruck. Er traut ihm zu, den Draht zur Mannschaft zu finden. «Ich bedaure nur, dass man ihm bei YB nur für ein Jahr vertraut», so Tschäppät.

Sollten die Young Boys auch unter Rueda erfolglos bleiben, steht sein Ersatz bereits in den Startlöchern: «Falls er versagt, stelle ich mich zur Verfügung», sagt Komiker und Musiker ­Müslüm.

Deine Meinung