Servette-Fans in der BCF-Arena – Gerangel – gegnerische Fans drängen in Katakomben zu Fribourg-Spielern vor
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Servette-Fans in der BCF-ArenaGerangel – gegnerische Fans drängen in Katakomben zu Fribourg-Spielern vor

Die Partie Fribourg gegen Servette hatte ein unrühmliches Nachspiel. Der Genfer Club verurteilte die Aktion seiner Fans.

von
Adrian Hunziker
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Fribourg-Trainer Christian Dubé war nicht beteiligt, aber sein Gesichtsausdruck spricht für die Vorkommnisse. 

Fribourg-Trainer Christian Dubé war nicht beteiligt, aber sein Gesichtsausdruck spricht für die Vorkommnisse.

Marc Schumacher/freshfocus
Denn nachdem Fribourg Servette 2:0 besiegt hatte, drangen zehn Servette-Fans in den Katakomben zu den Fribourger Spielern vor. 

Denn nachdem Fribourg Servette 2:0 besiegt hatte, drangen zehn Servette-Fans in den Katakomben zu den Fribourger Spielern vor.

Marc Schumacher/freshfocus
Dort kam es zu einem Gerangel, bei dem niemand verletzt wurde. 

Dort kam es zu einem Gerangel, bei dem niemand verletzt wurde.

Marc Schumacher/freshfocus

Darum gehts

  • Fribourg besiegte Servette am Freitagabend 2:0.

  • Nach dem Spiel drangen Genfer Supporter zu den Fribourger Spielern durch.

  • Es kam zu einem Gerangel, bei dem niemand verletzt wurde.

Fribourg-Gottéron besiegte am Freitagabend Genève-Servette 2:0. Offenbar war das zu viel des Guten für einige Servette-Supporter. Denn anstatt an der Tabellenspitze zu stehen wie Fribourg, befinden sich die Genfer am anderen Ende der Tabelle. Möglicherweise dieser Frust gepaart mit Alkohol bewegte rund zehn Fans dazu, sich Zutritt zur Fribourger Zone in der heimischen BCF-Arena zu verschaffen. Dort bedrängten sie Fribourger Spieler.

«Ich wollte meine Neffen sehen. Als ich die Tür öffnete, standen da sieben oder acht Leute», zitiert der «Blick» den Fribourger Topscorer Killian Mottet. Dieser Überraschungsmoment endete in einem Gerangel, bei dem unter anderem Mottets Handy zu Boden fiel. Ausserdem seien Philippe Furrers Kinder in Tränen ausgebrochen, schreibt der «Blick» weiter. Verletzt wurde niemand, da freiwillige Helfer und heraneilende Fribourger Spieler eingreifen und die Eindringlinge zurückdrängen konnten.

Dieser Vorfall schockierte nicht nur die Fribourger, sondern auch den Genfer Club. In einem Statement, das am Samstag veröffentlicht wurde, schreiben die Genfer Verantwortlichen: «Der GSHC verurteilt diese schändlichen Gewalttaten aufs Schärfste und unterstützt die Fribourger Spieler, Mitarbeiter und alle anderen Betroffenen. Diese Personen haben in den Eishockey-Stadien nichts zu suchen und trüben die Werte unseres Sports und des Vereins stark. Kein Grund kann solche Handlungen rechtfertigen.» Servette kündigt zudem an, alle erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, um die Verantwortlichkeiten zu ermitteln und um sicherzustellen, dass sich eine solche Situation nicht wiederholt.

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