Aktualisiert 03.03.2019 12:00

80 PersonenkontrollenFriedliche, aber auch gewalttätige Fasnächtler

Der Rüüdige Samstag wird in Luzern immer beliebter: 15'000 feierten in der Stadt. Das beschert auch der Polizei Arbeit.

von
mme

Die Stadt Luzern ist seit dem Urknall am Donnerstag im Ausnahmezustand. (Video: 20 Minuten)

Zunächst gibts ein Lob von der Polizei: Die Fasnachtsveranstaltungen am Rüüdigen Samstag verliefen in der Stadt und im Kanton Luzern mehrheitlich friedlich. Die Polizei musste aber mehrmals wegen des Verdachts auf Streitigkeiten, Diebstahl und Trunkenheit intervenieren, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der rüüdige Samstag, der in der Stadt Luzern seit einigen Jahren gefeiert wird, wird immer beliebter: In den Abendstunden schätzte die Polizei die Anzahl Fasnächtler auf 15'000 Personen, 2000 mehr als im Vorjahr. Wegen den Menschenmassen wurde der Rathaussteg ab 20 Uhr für vier Stunden gesperrt.

Dutzende Fasnächtler wurden kontrolliert

Mehrere Personen wurden wegen des Verdachts auf Diebstahl, Gewalt und Drohung gegen Behörden sowie Trunkenheit festgenommen. Es wurden über 80 Personenkontrollen vorgenommen.

Wie es friedlich geht, das demonstrierten in Luzern am Rüüdige Samstag zum Beispiel die LFK-Huereaffe. (Video: Facebook LFK)

Bereits am Freitagabend musste die Luzerner Polizei aufgrund von Streitigkeiten und wegen des Verdachts auf Trunkenheit mehrmals intervenieren. Die Umzüge vom Samstag verliefen in diversen Gemeinden ruhig und in unbeschwerter Stimmung.

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