Aktualisiert 08.02.2010 19:44

Davide ChiumientoFringer bangt um sein Juwel

«Früher war er wie ein Slalomfahrer, der schön um die Tore kurvte, gute Zeiten fuhr, aber kein Rennen gewann.» Rolf Fringer (53) fällt ein Bonmot ein, wenn der FCL-Trainer die Entwicklung von Davide Chiumiento (25) beschreibt.

von
ahu

Und nach dem 4:2-Sieg vom Sonntag gegen GC darf sich der Ballkünstler, um bei Fringers Vergleich zu bleiben, durchaus als Sieger fühlen. Chiumiento glänzte neben Doppeltorschütze Hakan Yakin und traf selber einmal. «Er hat eine super Entwicklung durchgemacht», lobt Fringer. Dafür seien aber auch viele persönliche Gespräche in der Vergangenheit nötig gewesen. Fringer hat es also geschafft, aus der vormals verspielten Diva einen Teamleader zu formen. So fordert der Trainer auch: «Ich will unbedingt, dass er bleibt.»

Fakt ist jedoch, dass der Vertrag des einstigen Wandervogels Chiumiento im Sommer ausläuft. Die Luzerner drängen auf eine vorzeitige Verlängerung, aber auch Fringer ist zu Ohren gekommen, dass andere Klubs um das Juwel buhlen – unter ihnen soll der FC Zürich sein. «Mir täte es weh, wenn Davide des Geldes wegen zu einem Konkurrenten wechseln würde», sagt Fringer. Sportliche Gründe dafür gibt es momentan nicht – der FCL ist Tabellendritter, der Meister nur Achter. (ahu/20 Minuten)

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