Sportchef: Fringer übernimmt beim FC Luzern für Frei
Aktualisiert

SportchefFringer übernimmt beim FC Luzern für Frei

Der FC Luzern hat einen Nachfolger für Sportchef Alex Frei gefunden. Der ehemalige Trainer Rolf Fringer tritt das Amt per sofort an.

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Rolf Fringer wird am 23. Dezember 2014 als neuer Sportchef beim FC Luzern vorgestellt.

Rolf Fringer wird am 23. Dezember 2014 als neuer Sportchef beim FC Luzern vorgestellt.

Keystone/Sigi Tischler
Alex Frei trat am 6. Dezember vom Amt des Sportchefs beim FCL zurück.

Alex Frei trat am 6. Dezember vom Amt des Sportchefs beim FCL zurück.

Keystone/urs Flueeler
Fringer (r.) mit seinem neuen Chef, FCL-Präsident Rudolf Staeger.

Fringer (r.) mit seinem neuen Chef, FCL-Präsident Rudolf Staeger.

Keystone/Sigi Tischler

Rolf Fringer ist neuer Sportchef beim FC Luzern. Der bald 58-Jährige tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Alex Frei an.

Mit Fringer übernimmt beim Letzten der Super League ein erfahrener Kenner des Schweizer Fussballs die sportliche Verantwortung. Der österreichisch-schweizerische Doppelbürger arbeitete seit 1986 als Trainer; nun ist er erstmals exklusiv Sportchef und wird sich daran machen, den Innerschweizer Verein nach einer komplett missratenen Meisterschafts-Hinrunde wieder auf Kurs zu bringen.

Alter Hase im Trainergeschäft

Der in Hergiswil NW wohnhafte Fringer konnte die dreiköpfige Findungskommission und den Verwaltungsrat mit seiner Bewerbung überzeugen. Für ihn sprach nicht zuletzt seine Erfahrung und seine Kenntnisse über den Schweizer Fussball.

Fringer, der ehemalige Verteidiger aus dem zürcherischen Adliswil, feierte seine grössten Erfolge als Coach mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft 1993 (Aarau) und 1998 (GC). Er trainierte 1995/1996 den VfB Stuttgart und bildete das berühmte magische Dreieck Balakow/Elber/Bobic.

Der missratene Start als Nati-Trainer

Fringer musste aber auch viele Rückschläge hinnehmen. Als Schweizer Nationaltrainer wurde er schon nach etwas über einem Jahr und einer blamablen 0:1-Niederlage in Aserbaidschan 1996 entlassen, seine Engagements im Ausland hielten nie lange, auch nicht die bis dato letzten beiden in Zypern (Apollon Limassol 2003) und in Griechenland (PAOK Saloniki 2004/2005).

Seinen neuen Arbeitgeber kennt Fringer schon. Er war von 2008 bis 2011 Trainer der Innerschweizer. Nur wenige Monate nach dem Gewinn der Hinrunde und einer katastrophalen Rückrunde wurde er entlassen. Ein gutes Jahr später übernahm er die Verantwortung beim FC Zürich. Nach nur fünf Monaten endete das Engagement schon wieder.

(si)

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