Gegen Briten: Frisbee-Cracks gewinnen EM und Fairness-Award
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Gegen BritenFrisbee-Cracks gewinnen EM und Fairness-Award

Die Frisbee-Nati holte an der EM in Spanien gegen Grossbritannien den Titel – und die Auszeichnung für spielerische Fairness. Coach und Captain war der Basler Michael Martinec (32).

von
Hannes von Wyl

An der Europameisterschaft im Frisbee-Mannschaftssport Ultimate holte die Schweizer Nationalmannschaft Gold – und den «Spirit of the Game Award» für besondere Fairness. «Das zeigt, dass wir nicht nur gut, sondern auch fair gespielt haben», sagt Coach und Mannschafts-Captain Michael Martinec vom Basler Club Freespeed. «Ich bin sehr stolz auf die Leistung unseres Teams.»

Diese Auszeichnung geniesst unter den Spielern besonderes Ansehen, denn im Ultimate gibt es keine Schiedsrichter – nicht einmal an den Meisterschaften. «Fairness ist das, was Ultimate ausmacht», sagt der 32-Jährige. Fouls werden von den Spielern selber ausgerufen und untereinander diskutiert. Freespeed-Präsident Michael Bärtschi erklärt: «Ohne Schiedsrichter trägt jeder Spieler die Verantwortung, dass das Spiel fair abläuft. Und das klappt wunderbar.»

Frisbee-Championsleague

Ende August steht für den Verein, der mit vier Spielern in der Schweizer Nationalmannschaft vertreten war, die europäische Club-Meisterschaft an. «Wir wollen auch dort einen Podestplatz erreichen», sagt Frisbee-Crack Michael Martinec. Die Chancen dazu stehen gut – denn die Freespeed-Spieler gewannen bereits 2008 die EM und einige von ihnen wurden 2011 mit der Nationalmannschaft WM-Dritter.

Spektakulärer Stabhochsprung-Frisbee-Catch

Sehen Sie hier den Finalsieg der Schweizer gegen Grossbritannien in der Zusammenfassung:

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