Egliswil AG: Friteuse explodierte: Millionenschaden
Aktualisiert

Egliswil AGFriteuse explodierte: Millionenschaden

In der Aargauer Fleischverarbeitungsfirma Traitafina hat ein Brand in der Nacht zum Samstag einen Schaden in der Höhe von mehreren Millionen Franken angerichtet. Menschen wurden nicht verletzt. Der grösste Teil der Fabrik wurde vernichtet.

Zum Grossbrand kam es nach ersten Erkenntnissen der Polizei wie folgt: Mehrere Angestellte der Traitafina in Egliswil waren kurz vor 20.00 Uhr damit beschäftigt, mehrere hundert Liter Öl aus einer grossen Friteuse abzulassen. Dabei entzündete sich das heisse Öl schlagartig. Die Angestellten versuchten vergeblich, die Flammen mit Handfeuerlöschern zu ersticken. Das Feuer griff rasch auf die Produktionshalle über und breitete sich aus. Die Angestellten konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.

Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Seon-Egliswil, Lenzburg-Staufen-Ammerswil sowie Seengen standen bis weit in die Nacht hinein im Löscheinsatz. Es gelang schliesslich, den Brand zu löschen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mehrere Millionen Franken. Aus welchem Grund sich das Öl selbst entzünden konnte, war zunächst unklar. Gemäss ersten Angaben von Traitafina-Inhaber Hermann Bader wurde der grösste Teil der Fabrik vernichtet. Die genauen Folgen für die Fabrik waren aber zunächst nicht abschätzbar. Die Traitafina beschäftigt rund 300 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von 140 Millionen Franken.

(dapd)

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