Österreich: Fritzl-Opfer an geheimen Ort gebracht
Aktualisiert

ÖsterreichFritzl-Opfer an geheimen Ort gebracht

Die Tochter und Kinder des österreichischen Inzest-Täters Josef Fritzl haben nach fast acht Monaten das psychiatrische Krankenhaus verlassen. Die Opfer sind bereits in ein eigenes Haus gezogen. Der Ort wird aber geheim gehalten.

Das sagte Opferwanwalt Christoph Herbst. Die 42-jährige Tochter von Josef F. und die sechs Kinder waren nach Bekanntwerden des Verbrechens in das Landesklinikum Amstetten-Mauer gebracht worden. Das Krankenhaus wurde daraufhin wochenlang von Reportern belagert.

Ende April war in Amstetten bekanntgeworden, dass der 73-jährige Josef F. seine Tochter 24 Jahre lang in einem Verlies eingesperrt und sexuell missbraucht hatte. Während der Gefangenschaft zeugte er mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder, von denen eines kurz nach der Geburt 1996 starb.

Josef F. befindet sich in Untersuchungshaft. Er muss sich wegen Mordes, Sklavenhandels, Vergewaltigung, Freiheitsentziehung, schwerer Nötigung und Blutschande vor Gericht verantworten. (dapd)

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