Haus des Grauens: Fritzls Inzest-Keller wird zugeschüttet
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Haus des GrauensFritzls Inzest-Keller wird zugeschüttet

Der Keller, in dem der Inzest-Täter Josef Fritzl seine Tochter jahrzehntelang missbraucht hat, soll zubetoniert werden. Was mit dem Haus geschieht, bleibt unklar.

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kle

Das Untergeschoss im Wohnhaus der Familie Fritzl im niederösterreichischen Amstetten werde Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres zugeschüttet, teilte der Konkursverwalter Fritzls am Freitag mit.

Im April 2008 war bekanntgeworden, dass der gelernte Elektrotechniker Fritzl seine Tochter 24 Jahre lang im Keller gefangen gehalten und unzählige Male vergewaltigt hatte. Er zeugte mit ihr sieben Kinder. Der heute 76-Jährige wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, seine Familie bekam eine neue Identität. Der Fall sorgte weltweit für Aufsehen.

Spekulationen über Komplett-Abriss

Über die Zukunft des Hauses wird seit Jahren in Österreich diskutiert. Ende vergangenen Jahres hatten Medien noch berichtet, das Haus solle auf Druck der Gemeinde und der Nachbarn komplett abgerissen werden.

Im Februar 2011 wurde bekannt, dass der Zugang zum Keller mit einer Eisentür zugeschweisst werden musste - Jugendliche hatten dort im Keller «coole Partys» als Mutprobe gefeiert.

Keller wird zubetoniert

Nun wird der Keller vernichtet. Über Schläuche und Löcher in der Decke soll Beton in die Räume gepumpt werden, damit sie nach dem Aushärten nicht mehr begehbar sind. Alles solle unter Ausschluss der Öffentlichkeit passieren, sagte der Anwalt. Was danach mit dem leerstehenden Haus geschieht, gab der Konkursverwalter nicht bekannt.

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