Maloja GR - Frontalkollision fordert ein Todesopfer und vier Verletzte
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Maloja GRFrontalkollision fordert ein Todesopfer und vier Verletzte

Am Dienstagabend hat sich auf der Malojastrasse bei Capolago ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Autos zugetragen. Ein Fahrzeuginsasse wurde dabei tödlich verletzt.

von
Leo Butie
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Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend bei Capolago ereignet. 

Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend bei Capolago ereignet.

Kantonspolizei Graubünden

Darum gehts

  • Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich bei Capolago GR.

  • Ein 55-jähriger Lenker aus Italien geriet auf die Gegenfahrbahn.

  • Das Auto kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto eines Ehepaars aus dem Kanton Zug.

  • Ein Beifahrer im Auto des Italieners wurde tödlich verletzt.

  • Zwei weitere Personen wurden leicht, zwei Personen schwer verletzt.

Ein 55-jähriger italienischer Automobilist fuhr am Dienstag kurz vor 18 Uhr in Begleitung von zwei Kollegen von Silvaplana kommend auf der Malojastrasse in Richtung Süden. Bei Capolago kam er aus noch nicht geklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Personenwagen eines Ehepaars aus dem Kanton Zug. Durch die Wucht der Kollision erlitt der auf der Rückbank sitzende und aus der Provinz Sondrio stammende 61-jährige Italiener tödliche Verletzungen, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden.

Der 55-jährige italienische Lenker wurde mittelschwer und sein 22-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Der entgegenkommende 61-Jährige erlitt leichte Verletzungen und seine 56-jährige Frau mittelschwere.

Rettungsaktion war aufwendig

Für die Bergung der Fahrzeuginsassen sowie zur Brandsicherung standen Einsatzkräfte der Feuerwehren Trais Lejs sowie der Strassenrettung der Feuerwehr Bergell im Einsatz. Die notfallmedizinische Betreuung der Verletzten auf der Unfallstelle wurde durch zwei Ambulanzteams der Rettung Oberengadin sowie einer Ambulanz und einem Notarzt des Spitals Bergell sichergestellt.

Der 55-jährige italienische Automobilist, sein 22-jähriger Beifahrer sowie die 56-jährige Frau aus dem Kanton Zug wurden mit je einem Rega-Helikopter ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Der leichtverletzte 61-jährige Ehemann wurde mit einer Ambulanz ins Spital nach Samedan überführt.

Während des gesamten Einsatzes musste der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Dabei wurden die Einsatzkräfte durch Mitarbeiter des Tiefbauamtes Graubünden unterstützt. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei Graubünden den genauen Unfallhergang sowie die Unfallursache ab.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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