Frühe Dämmerung: Zwölf Einbrüche im Kanton Thurgau
Aktualisiert

Frühe Dämmerung: Zwölf Einbrüche im Kanton Thurgau

Zwölfmal wurde dieses Wochenende in Thurgauer Häuser eingestiegen. Die Kapo Thurgau warnt vor einem massiven Anstieg der Einbrüche und gibt Sicherheitstipps.

In den Regionen Sulgen und Weinfelden haben Einbrecher in den letzten Tagen gleich quartierweise zugeschlagen. Allein in Sulgen brachen die unbekannten Täter in sechs Einfamilienhäuser ein, wo sie Schmuck, Handtaschen und Portemonnaies erbeuteten. In Weinfelden wurden bereits am Donnerstag mehrere Wohnungen und Häuser von Einbrechern heimgesucht.

Und auch im Kanton St. Gallen gingen Einbrecher gleich serienmässig vor: Vor zwei Wochen stiegen sie in Oberbüren und Bad Ragaz in elf Einfamilienhäuser ein, obwohl deren Bewohner zum Teil zu Hause schliefen. Gestohlen wurden Handys und Bargeld. Ähnlich präsentierte sich die Lage in den letzten Wochen auch in Teufen und Herisau, wie Hanspeter Krüsi von der Kapo Ausserhoden bestätigt.

Doch es dürfte noch schlimmer kommen: Wegen der frühen Dämmerung rechnet man bei der Kapo Thurgau für die nächsten Wochen und Monate mit einem weiteren Anstieg der Einbruchszahlen, wie deren Sprecher Andreas Notter bestätigt. Seine Tipps: «Fenster, Balkon- und Terrassentüren schliessen, Licht und Radiogeräte anlassen, Bewegungsmelder oder Hunde-Warnschilder

installieren.»

Andrea Huser

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