Beutelstress: Früher war da mehr Platz
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BeutelstressFrüher war da mehr Platz

Ein Wallaby-Junges, in Australien als Joey bezeichnet, hat seine liebe Mühe, nach einem Ausflug zurück in Mutters Beutel zu kommen.

von
jcg

Gar nicht so einfach, hier zurückzufinden. (Video: Tamedia/Vizzr)

Kleine Kängurus verlassen nach etwa einem halben Jahr erstmals den Beutel ihrer Mutter. Sie kehren jedoch immer wieder dorthin zurück, bis sie mit etwa acht Monaten endgültig zu gross dafür sind.

An diesem Punkt ist das junge Wallaby aus dem Symbio Wildlife Park in Helensburgh, New South Wales, noch nicht. Trotzdem muss es mehrere Anläufe nehmen, bis die Rückkehr gelingt, wie das Video zeigt. Bald aber wird auch dieser Joey den Beutel für immer verlassen und für einige Monate lediglich noch den Kopf hineinstecken, um dort an einer Zitze zu trinken.

Sobald er ausgezogen ist, nistet sich ein neues Jungtier in Mamas Beutel ein und hängt sich für mehrere Monate an eine Zitze. Aus dieser fliesst dann eine Milch, die eine andere Zusammensetzung hat als jene, die das ältere Jungtier trinkt.

Als Wallabys werden im Englischen mehrere kleinere Arten aus der Familie der Kängurus (Macropodidae) bezeichnet.

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