Amanda Seyfried: «Früher war ich besessen von DiCaprio»
Aktualisiert

Amanda Seyfried«Früher war ich besessen von DiCaprio»

Amanda Seyfried («Mamma Mia») spielt das Rotkäppchen in «Red Riding Hood», einer neuen Variante der Grimm-Geschichte. Im 20-Minuten-Interview spricht die schöne Schauspielerin über ihre kindlichen Ängste und eine heimliche Liebe zu Leonardo DiCaprio.

von
Nasreen Eldawi

Ihre Figur Valerie (Video) ist ein modernes Rotkäppchen. Hat Ihnen dieses Märchen (Video) bereits als Kind gefallen?

Amanda Seyfried: Ich habe das «Rotkäppchen» nicht unbedingt gemocht. Ich war ein sehr sensibles Kind und hatte Angst davor. Aber heute finde ich Märchen faszinierend, da sich ihre Themen über die Jahrhunderte hinweg kaum verändert haben. Dass sie oft unerwartete Wendungen nehmen gefällt mir sehr.

Was hat Ihnen als Kind besonders viel Angst eingejagt?

Meine Spielzeugkiste machte mir Angst, ich dachte der Teufel würde darin leben; und die Dunkelheit, ohne Licht konnte ich nicht einschlafen. Und ich hatte Angst davor, alleine zu sein. Ich mochte es nicht, wenn meine Eltern weggingen und ich beim Babysitter bleiben musste. Diese ganzen, einfachen Ängste eines Kindes eben. Ich habe nie unter das Bett geschaut, weil ich gar nicht wissen wollte, was darunter ist. In meinem Schrank, unter meinem Bett und in meiner Spielzeugkiste lebten viele Monster als ich noch klein war.

Sie sind Sie also kein Fan von Horrorfilmen?

Ich mag keine beängstigenden Filme, aber ich liebe verdrehte Filme, wie bei Tim Burton. Diese Art und die Energie darin sind interessant, auch übernatürliche Filme sind toll, aber reine Krimis sind nichts für mich.

Leonardo DiCaprio gehört zu den Produzenten von «Red Riding Hood» (Video). Waren Sie früher auch ein wenig verknallt in ihn?

Absolut. Ich war als Jugendliche besessen von ihm. Er ist jetzt schon eine Legende und einfach wunderbar. Als ich als Mädchen „Romeo und Julia" gesehen habe, hat mich das inspiriert. Er war so unglaublich und Claire Danes auch, das war wirklich inspirierend. Ich bin froh mit einem solchen Vorbild aufgewachsen und von ihm inspiriert worden zu sein. Das ist sicher auch ein Grund dafür, weshalb ich heute Schauspielerin bin. Er war schon zu Beginn des Films am Casting beteiligt, da ihm das sehr wichtig war. Er hat Regisseurin Catherine Hardwicke und mir geholfen Shiloh Fernandez für die Rolle zu bekommen. Da waren so viele tolle Typen und keiner konnte sich richtig entscheiden. Aber ich wusste, dass ich Shiloh für die Rolle des Peter wollte. Peter ist der Mann, denn meine Figur mehr liebt als alles andere.

«Red Riding Hood» startet am 21. April in den Deutschschweizer Kinos.

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