Aktualisiert

Mika«Früher war ich etwas tuntig»

Auf seinem zweiten Album wirft Pop-Shootingstar Mika einen Blick zurück auf seine Jugend. Die war nicht immer so heiter.

von
Jonas Dreyfus

Dein neues Album heisst übersetzt «Der Junge, der zu viel wusste».

Mika: Ich habe den Titel des Hitchcock-Films «The Man Who Knew Too Much» etwas abgeändert. Es tönt einfach lustig.

Magst du Filme?

Ich liebe Traumwelten. In meinem ersten Album war es eine kindliche à la «Alice im Wunderland». Jetzt geht es um meine Jugend. Es ist ­etwas düsterer geworden, wie in einem Tim-Burton-Streifen.

Wie war deine Jugend?

Nicht sehr angenehm. Ich wurde in der Schule gemobbt, weil ich etwas tuntig war, ohne es zu merken.

Wie hast du dir geholfen?

Ich erfand die Figur Dr. John, an die ich mich in Gedanken immer wenden konnte, wenn es mir nicht gut ging. Auf dem neuen Album habe ich ihm ein Lied gewidmet.

Bist du Single?

Ja, und das ist gut so. So oft wie ich zurzeit unterwegs bin, würde mir meine bessere Hälfte nur leid tun.

Bist du durch deinen Erfolg erwachsener geworden?

Ein zweites Album ist ­immer eine sehr erwachsene ­Angelegenheit. Es entscheidet, in welche Richtung sich deine Karriere entwickeln wird. Dr. John gibt mir aber ab und zu immer noch Ratschläge.

«The Boy Who Knew Too Much» ­erscheint am Freitag.

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