Für Faule: Frühlingsputz in sieben Tagen
Aktualisiert

Für FauleFrühlingsputz in sieben Tagen

Beim Gedanken an den Frühlingsputz wünschen sich manche den Herbst herbei. Auf eine Woche verteilt sehen die Aufgaben weniger anstrengend aus.

von
Nadia Fernandez
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Es ist wieder so weit: Der Frühlingsputz steht an. Ein Grauen, finden Sie? Wir ja auch.

Es ist wieder so weit: Der Frühlingsputz steht an. Ein Grauen, finden Sie? Wir ja auch.

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Aber wer während des Jahres nur sporadisch aufräumt, der sollte sich einmal im Jahr Zeit für eine Rundum-Reinigung nehmen. Wir zeigen Ihnen, wie das in kleinen Schritten geht – in sieben Tagen zum Frühlingsputz.

Aber wer während des Jahres nur sporadisch aufräumt, der sollte sich einmal im Jahr Zeit für eine Rundum-Reinigung nehmen. Wir zeigen Ihnen, wie das in kleinen Schritten geht – in sieben Tagen zum Frühlingsputz.

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Tag 1: Nehmen Sie sich nur 15 Minuten, um die klassische Grümpel-Schublade aufzuräumen. Mit kleinen Boxen lässt sich der Kleinkram wie Chlüppli, Gummibänder, Stifte und Schnur organisieren.

Tag 1: Nehmen Sie sich nur 15 Minuten, um die klassische Grümpel-Schublade aufzuräumen. Mit kleinen Boxen lässt sich der Kleinkram wie Chlüppli, Gummibänder, Stifte und Schnur organisieren.

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Jedes Jahr das Gleiche: Wir freuen uns, wenn sich die Frühlingssonne zeigt. Gleichzeitig wird uns im neuen Licht so richtig bewusst, dass das Zuhause über die Wintermonate Staub und Dreck angesammelt hat – ein Frühlingsputz ist angesagt. Wenn Sie die Aufgaben, die über das herkömmliche Putzen hinausgehen, nicht an einem Stück erledigen, sondern Tag für Tag ein anderes Gebiet anpacken, sind sie leichter zu bewältigen.

Tag 1: 15 Minuten aufräumen

Wir steigen langsam und gemütlich ein. Heute räumen wir einfach mal 15 Minuten lang auf. Aber das an einem Ort, an dem es so richtig auffällt oder an dem die Unordnung schon lange genervt hat. Also vielleicht besser nicht irgendwo im Keller oder mit einer versteckten Schublade beginnen, sondern eher in der Stube oder im Bad. Übrigens: Es ist gut möglich, dass Sie dabei in den sogenannten «Flow» kommen und länger machen wollen. Nur zu!

Tag 2: Auf die Plätze!

Jedes Zuhause hat eine sogenannte Kampfzone – häufig ist es der Eingangsbereich oder das Büro, wo sich eine Menge Dinge ungeordnet ansammeln, die eigentlich gar nicht hingehören. Einfach nur aufräumen, bringt es hier nicht. Viel eher sollten Sie sich überlegen, wohin die Sachen, die hier landen, wirklich hingehören. Finden Sie einen guten Platz für diese Sachen: Die Jacken gehören aufgehängt, die Sonnenbrillen in die Schublade, die Post wird gleich gesichtet und weg damit.

Tag 3: Die Küche

Reinigen Sie alle Schränke von aussen und von innen. Gehen Sie Schrank für Schrank durch und werfen Sie abgelaufene oder lange nicht mehr verwendete Lebensmittel weg. Total unnütze Küchen-Gadgets, die man so oft geschenkt bekommt, werden gespendet, wie der Erdbeerentstieler, die Silikonringe für perfekt runde Spiegeleier, der Avocado-Schneider ... Als Faustregel gilt: Was nur eine einzige Funktion erfüllt, muss weg. Für Schneidmesser und Sparschäler, diese grossartigen Schweizer Erfindungen, gilt das natürlich nicht.

Tag 4: Endlich Durchblick!

Die Frühlingssonne ist brutal und zeigt, was sich auf den Scheiben über den Winter angesammelt hat. Die Fenster putzen Sie am besten an einem bewölkten Tag, damit das Putzmittel nicht zu schnell trocknet und Spuren hinterlässt. Ein paar Löffel Essig in eine Sprühflasche mit warmem Wasser geben und die Fenster damit und mit Zeitungspapier putzen. Mit einem Mikrofaser-Tuch können Sie nachpolieren. Saubere Fenster sind übrigens ein hervorragendes Anti-Depressivum!

Tag 5: Neue Ordnung

Haben Sie Lust auf Veränderung? Dann schieben Sie dort, wo es möglich ist, ihre Möbel an einen anderen Platz. So oder so, heute sind die Böden dran, und mindestens einmal im Jahr sollte man auch dort gründlich putzen, wo man wegen der Möbel nicht so gut hinkommt. Also ist Herumschieben angesagt. Der Teppich riecht nicht mehr so wahnsinnig frisch? Etwas Natron oder Backpulver darauf verteilen, eine halbe Stunde wirken lassen und wieder absaugen.

Tag 6: Her mit den Farben!

Jetzt reicht es mit Brauntönen, Grau, Anthrazit und Schwarz. Holen Sie die Farben hervor! Bunte Kissen und Wohnaccessoires, farbenfrohe Bett- und Badewäsche sind jetzt angesagt. Fröhliche Accessoires setzen Akzente und versetzen Sie in gute Laune, vor allem an regnerischen Tagen, die im Frühling früher oder später einfach dazugehören.

Tag 7: Der Kleiderschrank

Das Beste bewahren wir uns für den Schluss auf: den Kleiderschrank ausmisten. Alles, was zwei Jahre lang nicht getragen wurde, wird gespendet. Und was bleibt, wird geordnet. Wie, das bleibt Ihnen überlassen: nach Farben, nach Saisons, nach Grössen – Hauptsache, Sie verstehen das System.

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